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Schmerzensgeld 21jähriger verletzt 8 jährigen

12.07.2018 10:14 |
Preis: 28,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


17:26
Der Sohn (8 Jahre Grieche) meiner Mitarbeiterin (Georgierin) wurde von einem 21 jährigen Flüchtling zusammengeschlagen.

Der Flüchtling hat einen jüngeren Bruder (auch 8 jahre alt ) der zuvor Streit mit dem Jungen meiner Mitarbeiterin in der Schule hatte.

Er hat eine Kopfverletzung und am Gesäß eine Wunde. Er hatte einen Schock .

Der 21 jährige Flüchtling wurde von der Polizei verhaftet und wieder freigelassen, weil er einen festen Wohnsitz hat.

Sie sagt, der Flüchtling droht ihr, sie ist sehr stark eingeschüchtert.

Die das Jugendamt der Stadt Nürnberg bietet ihr 200 Euro an damit sie die Strafanzeige zurückzieht.

Was sind übliche Schmerzensgelder. Was kann sie verlangen.


12.07.2018 | 10:41

Antwort

von


(2)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Zuerkennung von Schmerzensgeld ist ein sehr dynamischer Prozess, der grundsätzlich nur am Einzelfall bewertet werden kann.

Man muss daher schauen, wie die genauen Tatumstände waren, waren Waffen/Werkzeuge im Spiel? Wie war das genaue Verletzungsbild? Nachtatverhalten des Täters? Gab es eine Entschuldigung? Wiedergutmachungsversuche? Was sind die weiteren Schäden beim Opfer? Psychische Probleme aufgrund des Angriffs? Gibt es hierfür ärztliche Atteste?

Gegebenenfalls könnten hier vielleicht 1000€ realisiert werden.

Darüber hinaus sollte man sich überlegen, ob man nicht eine weitere Anzeige wegen der Besrohung schaltet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Oliver Busch

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2018 | 13:47

ich empfinde 1000 Euro auch als zu weing - ich kenne aus den USA deutlich höhere Schmerzensgelder

wegen der Bedrohung durch die den Flüchtling und seinen Freunden erwägt meine Mitarbeiterin umzuziehen
auch hie entstehen deutlich höhere Kosten

die Folge dieses Verbrechens war auch dass meine Mitarbeiterin sehr häufig wegen des Sohnes krank geschrieben war, allein das hat mir als AG 3000.- Euro gekostet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2018 | 17:26

Sehr geehrter Fragesteller,

gern möchte ich Ihnen Ihre Nachfrage beantworten.

hier dürfen Sie nicht den Fehler begehen und die amerikanischen Rechtssätze auf unser deutsches Rechtssystem beziehen. Insbesondere die in den Staaten ausgeworfenen "punitive damages" (Strafzahlungen) sind im Vergleich zu Deutschland wesentlich höher. Wie gesagt, da auch die genauen Umstände/Verletzungsbild/weitere Heilung/ Komplikationen nicht bekannt sind, ist eine genauere Bestimmung eines zu erstreitenden Schmerzensgeldes schwierig. Was ich aber gewiss sagen kann ist, dass US-amerikanische Beträge unwahrscheinlich sind.

Eine Geltendmachung der Umzugskosten noch bevor diese tatsächlich entstanden sind, ist nur schwer möglich.

Davon scharf zu trennen wären beispielsweise die Ihnen als Arbeitgeber entstandenen Schäden. Diese müssten von Ihnen gesondert gegen den Schädiger geltend gemacht werden. Inwiefern eine Geltendmachung der Ihnen entstandenen 3.000,00 EUR möglich ist, kann ich mit dem gegebenen Sachverhalt nicht beantworten.

Ich würde hier als Tipp raten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen und die Bedrohung noch anzuzeigen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Nachfrage zufriedenstellend beantworten. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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