Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schmerzensgeld, Schadenersatz,

27. Oktober 2019 17:35 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von


Am 28.08.2019 wurde bei mir im Krankenhaus Neustadt an der Aisch eine Koloskopie durchgeführt. Die Untersuchung fand "im Schlaf" statt. (Man spritzte mir ein Schlafmittel.) Nach der Unteresuchung wurde ich in ein Bett umgelegt. Dies alles im Tiefschlaf. Als ich erwachte hatte ich starke Knie Schmerzen. Ich sagte das gleich, doch man tröstete mich: "Das geht wieder vorbei"! Meine Ehefrau war anwesend während dieses Gespräches.
Die Schmerzen im Knie gingen jedoch nicht vorbei sondern wurden immer stärker.
Am 23.10.2019 wurde deswegen bei mir ein MRT gemacht.
Der Befund: Riss im Meniskus! Laut der Ärzte entsteht dieser nicht von alleine.
Meine Frage an Sie: Habe ich eine Chance auf Schmerzensgeld bezw. Schadensersatz??

27. Oktober 2019 | 20:27

Antwort

von


(52)
Uetzer Straße 4 a
31234 Edemissen
Tel: 05177-9867225
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn bei der Umlagerung in Narkose oder falschen Lagerung perioperativ der Meniskus gerissen ist, können Sie Schmerzensgeld verlangen. Die Höhe hängt von Intensität und Dauer der Schmerzen, dem Therapieverlauf (bleibende Beeinträchtigungen?) etc. ab.

Ein Schadensersatzbegehren hierneben würde voraussetzen, dass Ihnen ein Schaden entstanden ist (z.B. Fahrten zur Physio, Verdienstausfall o.ä.). Dokumentieren Sie also alle Aufwands-/ Ausgabepositionen sorgfältig.

Eine Herausforderung wird sein, den erst annähernd 2 Monate nach dem mutmaßlichen Fehler diagnostizierten Riss auf ein Fehlverhalten des klinischen Personals zurück zu führen. Das wird voraussichtlich nur mit einem medizinischen Sachverständigengutachten gelingen. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert, aber nicht rechtsschutzversichert, sind, wenden Sie sich deswegen an Ihre Krankenkasse.

Der nächste Schritt ist die Einsicht in Ihre Behandlungsunterlagen. Da würde man auch schauen, ob Sie über das Risiko eines Meniskusrisses aufgeklärt wurden.

Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich bei diesem doch komplexen Fall (Kausalitäts- und Beweisproblematiken) umgehend anwaltlichen Beistand nehmen, um alle Weichen richtig zu stellen. Bitte beachten Sie, dass die Ansprüche auf Basis des mitgeteilten Sachverhalts Ende 2022 verjähren.

Freundliche Grüße
Stefan Pleßl, RA


ANTWORT VON

(52)

Uetzer Straße 4 a
31234 Edemissen
Tel: 05177-9867225
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arztrecht, Haftungsrecht der Ärzte, Berufsrecht der Ärzte, Betäubungsmittelrecht, Familienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 96634 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Super Antwort, danke! Rückfrage nicht erforderlich, da alles umfassend erklärt. VIELEN DANK! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetent Antwort. Gerne wieder. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herzlichen Dank für die klar fomulierte Antwort. Gerne wieder ...
FRAGESTELLER