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Schmerzengeldforderung

| 06.11.2016 06:39 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


08:08

Zusammenfassung: Zum Schmerzensgeldanspruch

Selbständige Physiotherapeutin mit eigener Praxis.Unverschuldeter VU am 1.8.2016 (Wegeunfall; BG). Sternumfraktur, Thoraxprellung, Kniegelenksprellung, LWS-Prellung ( 8 Tg. KKH Aufenthalt)
Nach ca. 2 Wochen neu aufgetreten: Herzrhyfhmusstörung mit Vorhofflimmern ( was die BG NICHT als Unfall Folge anerkennen will) , Schwinel , Tinnitus . Daraufhin wieder zweimalige stationäre Aufenthalte.
Drei Monate AU, jetzt beginnende Wiedereingliederung.
Psychotherapie erforderlich, ebenso Physiotherapie. Einnahme von Betablockern erforderlich ( bis zum Unfall nie Medikamente)
Wann und in welcher Höhe kann ich Schadensersatzforderungen stellen?
06.11.2016 | 07:34

Antwort

von


(342)
Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Sie haben Anspruch auf Schmerzensgeld. Dies ergibt sich aus § 253 Abs. 2 BGB. Danach kann bei Verletzungen des Körpers und der Gesundheit eine "billige Entschädigung in Geld" gefordert werden.

Die Bemessung der Höhe des angemessenen Schmerzensgeldes ist eine Sache des Einzelfalls. Maßgebend sind insbesonder Art und Umfang der Verletzungen, die Dauer der Heilbehandlung und der Arbeitsunfähigkeit.

Fordern können Sie Schmerzensgeld grundsätzlich sofort. Eine abschließende Bezifferung ist aber erst nach Abschluss der Heilbehandlung möglich

2.
Sie haben daneben Anspruch auf entgangenen Gewinn (§252 BGB).

Bei einer Selbständigen ist konkret zu ermitteln, welchen Gewinn Sie ohne den Unfall in der Zeit Ihres Ausfalls erzielt hätten. Dabei wäre es hilfreich,falls Sie regelmäßig einen Steuerberater hätten.

3.
Ich empfehle Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen. Die entstehenden Anwaltskosten müssten auch als Teil des Schadensvom Unfallverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung zu ersetzen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

Nachfrage vom Fragesteller 06.11.2016 | 07:44

Natürlich habe ich mich in div. Schmerzenssgeldtabellen schlau gemacht und weiß, dass das alles Einzelfall Entscheidungen sind. Aber welche Forderung scheint in meinem Fall denn realistisch? Ich bräuchte mal eine "Hausnummer". Die gegnerische Versicherung will mich mit 1500 € abspeisen.....Für mich absolut inakzeptabel!!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.11.2016 | 08:08

Sehr geehrte Fragestellerin,

das halte ich auch für unangemessen. Ich würde mal grob 3.000.. bis 4.000,-- € ansetzen, möglicherweise auch mehr.

Wenn Sie sich nicht anwaltlich vertreten lassen, versucht möglicherweise die Haftflichtvericherung, das Schmerzensgeld zu "drücken".

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann


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Bewertung des Fragestellers 08.11.2016 | 06:55

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"Meine eigentliche Frage wurde erst bei der kostenlosen Nachfrage beantwortet "
Stellungnahme vom Anwalt:
Es wurde schon in der Antwort darauf hingewiesen, dass die Bemessung von Schmerzensgeld eine Frage des Einzelfalls ist.
Eine Erstberatung in diesem Forum kann eine (notwendige) Einschaltung eines Rechtsanwalts nicht erseetzen.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.11.2016
3,6/5,0

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ANTWORT VON

(342)

Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
Tel: 0751/25971
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Straßenverkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Vertragsrecht