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Schlüsselverlust Mietobjekt

29.01.2016 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Mein Vermieter und ich (wir handeln beide als Unternehmer) befinden uns im Streit über einen nicht auffindbaren Schlüssel einer Schließanlage einer von mir angemieteten Lagerhalle.
Zu Beginn des Mietverhältnisses wurden mir zwei Schlüssel ausgehändigt (steht so auch im Mietvertrag). Nach kurzer Zeit war das Schloss defekt und musste ausgetauscht werden. Die beiden Schlüssel für das alte Schloss hat der Vermieter von mir zurückerhalten und den Empfang auch bestätigt. Für das neue Schloss habe ich definitiv nur einen Schlüssel von ihm erhalten. Darüber gibt es keine schriftliche Vereinbarung oder eine Änderung im Mietvertrag. Es erfolgte auf einer mündlichen Vertrauensbasis Jetzt, bei Beendigung des Mietverhältnisses verlangt der Vermieter nun auch zwei Schlüssel zurück, obwohl er nur einen Schlüssel ausgehändigt hat. Er bezieht sich auf den Mietvertrag (wonach ich zwei Schlüssel erhalten habe) und möchte die gesamte Schließanlage auf meine Kosten austauschen lassen. Ich sehe das anders, da er die beiden Schlüssel, die im Mietvertrag erwähnt wurden, von mir zurückerhalten hat und er mir erstmal beweisen muss, dass ich für das neue Schloss auch zwei erhalten habe. Aber das kann er nicht, da es, wie gesagt, keine schriftliche Vereinbaurung darüber gibt. Wer ist hier in der Beweispflicht?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt.

Für den Schadensersatzanspruch des Vermieters muss er beweisen, dass Sie zwei Schlüssel erhalten haben und dass Ihnen der zweite Schlüssel abhanden gekommen ist. Der Vermieter ist in der Beweispflicht.
Anspüche verjähren übrigens 6 Monate nach Rückgabe der Mietsache.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2016 | 12:45

Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Frage zum Verständnis: Das heißt also, der Vermieter kann sich nicht auf den Mietvertrag berufen, wonach ich zwei Schlüssel erhalten habe, denn diese hat er ja nachweislich zurückerhalten. Durch den Austausch des Schlosses ist aus meiner Sicht ein neuer, nicht dokumentierter Vorgang entstanden, woraus sich für Ihn keine Anspruchsgrundlage ergibt. Ist das Korrekt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2016 | 12:50

Sehr geehrter Ratsuchender,

so ist es.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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