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Schimmelbefall in Mietswohnung

25.02.2019 11:41 |
Preis: 55,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 28.02.19 endet mein bestehendes Vermietsverhältnis. Da wir bereits eine neue Wohnung ab 15.12.18 hatten, zogen wir bereits in den Weihnachtsferien um, die alte Wohnung stand leer. Noch ehe ich dazu kam, mögliche Schönheitsreparaturen zu tätigen, kam mein Vermieter in die Wohnung, stellte an drei Stellen Schimmel fest, ließ ein Gutachten erstellen und diesen professionell von einem Maler entfernen. Ich erlaubte aber dem Vermieter lediglich in die Wohnung gehen zu dürfen, um Besichtigungen durchzuführen. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, wartete aber auf das Gutachten. Der Vermieter meldete sich aber dann nicht mehr und ließ alles ohne mich zu fragen (mein Bruder ist Maler und Lackierer) von einer Firma machen, wofür ich ca. 500 Euro bezahlen muss. Meine Frage an Sie wäre: Darf er das einfach so ohne meine Erlaubnis? Er ließ das alles im Januar/Februar machen, Monate, für die ich noch bezahlte und eigentlich das gerne mit meinem Bruder erledigt hätte. Das (laut Vermieter) kostenlose Gutachten hätte ich gerne abgewartet und meinen Bruder machen lassen. Er hätte mir einen günstigeren Preis gemacht.

Des Weiteren bekam ich von meinem Vermieter erst am 24.02.19 die Jahresandabrechnungen für 2016, 2017 und 2018. Ist 2016 überhaupt noch gültig, wenn ich etwas nachzahlen muss?

Des Weiteren haben wir am 24.02.19 die Schlüsselübergabe gemacht und ich ließ die Nachmmieter sozusagen 4 Tage früher rein. Mein Vermieter unterschrieb das Protokoll noch nicht, da zwei fehlende Steckdosenteile besorgt und schwarze Stellen in Dusche und Badewanne von mir noch beseitigt werden müssen. Bei der Übergabe für die Nachmieter fiel denen dann im Nachhinein noch ein Sprung im Badwaschbecken auf. Da das Übergabeprotokoll noch nicht unterschrieben wurde, muss es noch mitaufgenommen werden und ich bin dafür haftbar? Obwohl ich mir nicht sicher bin, glaube ich, es ist am einfachsten, dies über meine Haftpflichtversicherung zu regeln.

Was meinen Sie, wie meine rechtliche Lage ist?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
25.02.2019 | 12:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ihr Vermieter war nicht berechtigt die Arbeiten ohne Ihre Zustimmung erledigen zu lassen. Das heißt, er kann die entstandenen Kosten nur insoweit von Ihnen fordern als sie auch Ihnen bei einer professionellen Bearbeitung entstanden wären. Im Zweifel müssten Sie also nachweisen, dass Ihr Bruder hier kostengünstiger gewesen wäre.

Die Nebenkostenabrechnung ist zulässig bis 12 Monate nach dem Abrechnungszeitraum. Entspricht der Abrechnungszeitraum also dem Kalenderjahr, ist eine Abrechnung für 2016 bis zum 31.12.2017; für 2017 bis zum 31.12.2018 möglich.

Da das Übergabeprotokoll nicht unterschreiben wurde, liegt kein Nachweis über die bestehenden Mängel vor. Sie müssten daher entweder beweisen, dass die Beschädigung nicht durch Sie verursacht wurde oder die Kosten übernehmen. Inwieweit Ihre Haftpflichtversicherung hier verpflichtet ist die Kosten zu tragen kann ich mangels Kenntnis Ihrer Vertragsbedingungen nicht beurteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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