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Schikane durch Hauprgeschäftsführer nach erfolgreicher Kündigungsklage

| 24.03.2018 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Ich bin seit über 25 Jahre, die letzten 13 Jahre in der IT, als Angestellter im öffentlichen Dienst angestellt. Nach einer fristlosen Kündigung gewann ich nach 6-monatiger Dauer das Klageverfahren. Das Urteil des AG stellte klar, dass die Kündigung unrechtsmäßig war und der Arbeitsvertrag weiter besteht. In einem Personalgespräch nach der Urteilsverkündung legte der Hauptgeschäftsführer mir nahe, den Arbeitsvertrag im beiderseitigen Einvernehmen zu beenden. In der Zwischenzeit sei mein Arbeitsplatz mit einer Neueinstellung belegt und er stehe für mich nicht mehr zur Verfügung. Sollte ich aber auf meinem Recht der Weiterbeschäftigung bestehen, drohte er mir mit Schikanen. Er würde mich durch die gesamte Leitungsebene der Firma und anderen Mitarbeiteitern Spießrutenlaufen lassen. Diese Drohung machte er im Besein des Geschäftsführers, der Personalreferentin und der von mir eingeladene Vertreterin des Personalrates! Jetzt ordnete er eine Versetzung an einem anderen Arbeitsort an. Ich soll dort ab jetzt eine Arbeit verrichten, die nicht meinem Berufsleben, beruflichen Ausbildung, Fähigkeiten und Fertigkeiten entspricht! Ich bin jetzt 60 Jahre und soll mich jetzt in zwei für mich berufsfremden Handwerken weiterbilden und Ausbildung in Theorie und Praxis erteilen. Eine Weiterbeschäftigung entsprechend der Inhalte meines Arbeitsvertrages und Arbeitsplatzbeschreibung lehnt der Hauptgeschäftsführer ab. Welche Chance besteht für mich, gegen diese offensichtliche Schikane zu wehren und habe ich das Recht auf eine Weiterbeschäftigung, auch wenn es ein anderer Arbeitsplatz ist, entsprechend meiner beruflichen Laufbahn, Fähigkeiten und Fertigkeiten?

Sehr geehrter Fragensteller,

sicherlich kann hier eine Schikane umstandslos bejaht werden.

1) Der Hauptgeschäftsführer äußerte die Drohungen in Gegenwart Dritter. Diese können als Zeugen benannte werden. Eine Garantie, was sie aussagen werden, gibt es freilich nicht.

2) Eine Versetzung ist nur zulässig, wenn für die Versetzung oder Abordnung dienstliche oder betriebliche Gründe vorliegen.
Dies kann gerichtlich voll nachgeprüft werden. Gerade die Ausbildung in 2 (!) berufsfremden Bereichen nach 13 Jahren Tätigkeit im gleichen Bereich legt auch so das evident rechtswidrige Handeln des Geschäftsführers nahe.

3) Eine Versetzung hat "möglichst nahe" zu den bisherigen Tätigkeiten zu erfolgen.

Fazit: Rechtsmittel sind hier vielversprechend. Sie sollten sich weiterhin zur Wehr setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 24.03.2018 | 17:49

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Verstehe ich Ihre Antwort dahingehend richtig, dass ich den Hauptgeschäftsführer auffordern kann, mich weiterhin im IT- Bereich , wenn auch nicht an meinem alten Arbeitsplatz, weiterhin zu beschäftigen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.03.2018 | 18:23

Sehr geehrter Fragensteller,

"Vielen Dank für die schnelle Antwort. Verstehe ich Ihre Antwort dahingehend richtig, dass ich den Hauptgeschäftsführer auffordern kann, mich weiterhin im IT- Bereich , wenn auch nicht an meinem alten Arbeitsplatz, weiterhin zu beschäftigen?" = vollkommen richtig.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 24.03.2018 | 18:37

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