Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schiffsbeteiligung, Konkurs des Schiffes und Rückforderung der Ausschüttungen

| 17.02.2014 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Zusammenfassung: Insolvenz eines Schiffes Rückforderung der Ausschüttungen durch Insolvenzverwalter

Ich habe mich 2001 an einem Schiff beteiligt, als Kommanditist. Über dieses Schiff ist ein
Insolvenzverfarhen eröffnet worden. Der Konkursverwalter fordert nun alle erhalten
Ausschüttungen beginnend von 2002 von mir zurück.
Welche rechtlichen Möglichkeiten haben ich mich dem zu verweigern?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wichtig wäre zu wissen, welches Schiff bzw. welcher Fonds die Anteile vertrieben hat; eine Rückforderung der Ausschüttungen wäre grundsätzlich nur möglich, wenn die Ausschüttungen nicht aufgrund von erzielten Gewinnen erbracht wurden, sondern die Hafteinlagen (Entnahme) zurückgezahlt wurden, weil die Schiffe nur Verluste generierten.
Ggfs. stehen Innen Ansprüche wegen Prospekthaftungsansprüche gg. die Vertriebsfirma zu, weil der Prospekt der Reederei über das systembedingte Haftungsrisiko nicht aufklärt hat.
Ferner könnte auch bereits der Anspruch des Insolvenzverwalters verjährt sein, insbesondere wenn Sie kein Direktkommanditist sind, sondern nur ein Treuhandkommanditist sind, der nur wirtschaftlich einem Kommanditisten gleichsteht.

Falls Sie mir das Verkaufsprospekt übersenden und dieses geprüft habe, wird man sicher noch eingehend sich äußern können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2014 | 20:33

Hallo Herr Hermes,
danke für Ihre Antwort.
Leider habe ich das Verkaufsprospekt nicht mehr, wahrscheinlich habe ich es auch nie gehabt. Es handelt sich um XXXXX, XXXXX
Konkursverwalter ist XXXXX
Es geht um Einlagenrückgewähr gem § 172 HGB Abs 4 HGB
BGH Urteil vom 9.5.1963
Demnach lebt die Haftung bei der Form der (Rück) Gweähr von Vermögen der KG auf, soweit dadaurch nach Maßgabe der Bilanz ohne Rücksicht auf stille Reserveen das Kapitalkonto der Kommanditisten unter dem Betrag der Haftungssumme sinkt
Die Rückgewährsumme ist € XXXXX, dabei würden meine Wiedereinlagen in Höhe von XXXXX (die ich zur Vermeidung eines Konkurses "Nachgeschossen" habe schon abgezogen. Meine Beteiligung war € XXXXX
Ein Termin bis zu welchem Zeitpunkt ich die Zahlung leisten muss wurde in dem Schreiben nicht genannt, nur das Konto auf dem ich die Zahlung leisten soll.
Das Schiff hatte nur noch geringe Schulden
ich habe auch keine Ahnung, was damit passiert ist.
Soll ich einfach abwarten, bwz was würden Sie tun?
Danke nochmals für Ihre Mühe.
VG


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.02.2014 | 21:05

Solange Ihnen noch keine Frist zur Zahlung gesetzt wurde, würde ich auch noch nicht zahlen.
Hier sollte man erstmal anhand des Prospektes die Möglichkeiten der Verteidigung gegen die Rückzahlungsansprüche prüfen, so dass man eine einigermaßen verlässliche Auskunft treffen. Prinzipiell sieht das Gesetz die Haftung des Kommandatisten vor, wenn die Ausschüttungen die Hafteinlage minimieren. Vielleicht sind Sie rechtschutzversichert?
Für eine Mandatierung stehe ich gerne zur Verfügung:
Mit besten Grüßen

Patrick Hermes
Rechtsanwalt
auch Fachanwalt für Steuerrecht
und
Zertifizierter Berater für Internationales Steuerrecht

Luisenstr. 25
80333 München

Tel.: 089-592033
Telefax: 089-594187
E-Mail: info@kanzlei-hermes.com




Bewertung des Fragestellers 17.02.2014 | 21:01

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Danke für die Bewertung.