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Schiefe Mauer


| 19.07.2007 13:32 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,

an unserer Grundstücksgrenze befindet sich eine ca. 20-30cm hohe Mauer, die sich im Laufe der Jahre schief gestellt hat und ins Nachbargrundstück ragt (Gefälle, Bäume des Nachbarn).
Die Mauer befindet sich dort seit über 30 Jahren in diesem Zustand (das Grundstück wurde von den Eltern so übernommen).
Neuerdings beanstandet der Nachbar diesen Zustand, da wir Sträucher von ihm beschnitten haben, die auf unser Grunstück geragt haben (natürlich nur auf unserer Seite), und verlangt die Mauer richten zu lassen, sonst würde er das tun und uns die Rechnung schicken. Der Nachbar hat sein Grundstück ebenfalls in diesem Zustand von seinen Eltern übernommen und sich seit über 12 Jahren in keinster Weise darüber geäußert.

Müssen wir die Mauer auf unsere Kosten gerade ziehen lassen?
Wie sollen wir auf eventuelle Forderungen reagieren?
Sehr geehrte Ratsuchende,


der mögliche Anspruch des Nachbarn nach § 1004 BGB wäre schon hier nach § 199 Abs. 4 BGB (beide Vorschriften sind über unsere Homepage nachzulesen) verjährt, da nach Ihrer Darstellung der Zustande mehr als 10 Jahre besteht.

Daher werden Sie die Mauer derzeit weder richten lassen, noch Kosten tragen müssen.


Letztlich sollte man sich mit dem Nachbarn, der sich offenbar allein über den Rüchschnitt geärgert hat, zusammensetzen, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Ist das nicht möglich, sollten Sie mit der Berufung auf die Verjährung die Ansprüche zurückweisen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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