Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkungsvertrag / Pfändung

| 26.05.2011 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Jahre 2005 durch einen Schenkungsvertrag Bilder im Wert von ca. 80 T€ an meine Tochter geschenkt.

Im Schenkungsvertrag sind diese Kunstgegenstände genau aufgeschlüsselt.

Diese Kunstgegenstände, lt. Schenkungsvertrag, hängen und stehen jedoch noch in meiner Wohnung mangels Möglichkeiten bei meiner Tochter.

Ich persönlich bin nun in einen finanziellen Engpass gekommen und mußte E.V beantragen.

Meine Fragen sind:
Kann der Gerichtsvollzieher diese Kunstgegenstände, im Eigentum meiner Tochter, jedoch in meiner Wohnung befindlichen Gegenstände, pfänden?

Wie würde die Sache aussehen, wenn ein fremger Dritter diese Kunstgegenstände käuflich erworben hätte und wären trotzdem noch in meiner Wohnung?

Vielen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne beantworten darf:

Die im Eigentum Ihrer Tochter stehenden Bilder dürfen vom Gerichtsvollzieher nicht gepfändet werden, wenn Sie darlegen können, dass sie Ihrer Tochter übereignet wurden und Sie lediglich den Besitz ausüben, weil bei Ihrer Tochter kein Platz dafür ist.

Es empfiehlt sich, dem Gerichtsvollzieher den schriftlichen Schenkungsvertrag von 2005 vorzulegen - auch könnte es hilfreich sein, wenn Ihre Tochter bei dem vom Gerichtsvollzieher angekündigten Termin anwesend ist um etwaige Nachfragen direkt beantworten zu können.

Ebenso sähe es übrigens auch aus, wenn die Bilder einem Dritten verkauft worden wären. Auch dann müssten Sie aber die vertraglichen Abreden darlegen können.

Ich hoffe, Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe Ihnen für etwaige Rückfragen gerne auch per E-Mail unter der bekannten Anschrift zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.05.2011 | 19:49

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen