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Schenkungssteuer oder ähnliches


| 13.08.2007 18:54 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich verkaufe meine Immobilie und möchte meinen 2 Kindern je ca. 120.000,-- zum Kauf einer Immobilie in Isny geben, Käufer beide Kinder. Daten neuer Immob.:Wohnfläche 258m2,3Wohnungen,Grund 1.587m2,Isny, Miete ca.5,€/m2,Grundstückspreise f.unbebaute=120-200,--/m2. Baujahr Haus =1968, Kaufpreis Haus = 338.000,-abzgl.ca.30.000 f.Inventar.Es sind alle Fenster und Bäder zu ersetzen. Fällt Schenkungssteuer an?Ist es besser, wenn ich mir ein Wohnrecht eintragen lasse?Wie wird das berechnet?Oder soll das Haus von uns dreien gekauft werden?Dann müsste jeder 1/3 bezahlen. Ich bezagle meinen Teil ganz und die Kinder hätten dann zusammen 100.000,--. Was wäre in unserem Fall das günstigste?
Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit einer etwaigen Schenkungssteuer o.ä. Stellung und beantworte diese wie folgt:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass sämtliche Gestaltungsvarianten nicht zum Entstehen einer Schenkungssteuer führen. Denn gem. § 16 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 ErbStG steht jedem Ihrer Kinder alle 10 Jahre ein Steuerfreibetrag von 205 TEUR zu. Zuwendungen, die diesen Rahmen nicht übersteigen, lösen daher keine Schenkungssteuer o.ä. aus.

Es ist daher steuerlich gleichgültig, welche der von Ihnen beschriebenen Varianten Sie wählen.

Bzgl. der Frage des Wohnrechtsvorbehalts zu Ihren Gunsten möchte ich auf § 25 Abs. 1 Satz 1 ErbStG wie folgt hinweisen:

„Der Erwerb von Vermögen, dessen Nutzungen dem Schenker oder dem Ehegatten des Erblassers (Schenkers) zustehen oder das mit einer Rentenverpflichtung oder mit der Verpflichtung zu sonstigen wiederkehrenden Leistungen zu Gunsten dieser Personen belastet ist, wird ohne Berücksichtigung dieser Belastungen besteuert.“

Dies bedeutet, dass ein zu Ihren Gunsten eingetragenes Wohnrecht den Wert der Schenkung nicht mindern würde.

Da aber ohnehin wegen des Freibetrags für jedes Kind in Höhe von 205 TEUR eine Schenkungssteuer nicht entsteht, sollte dieser Umstand Sie nicht weiter berühren.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, wünsche Ihnen viel Erfolg und stehe Ihnen für etwaige Rückfragen und weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Für das mir entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich bei Ihnen bedanken und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 14.08.2007 | 12:59

Hallo und danke. Ich habe gehört,dass das Finanzamt das Objekt, das dann die Kinder kaufen, bewertet und es dann davon abhängt,ob Schenkungssteuer anfällt. Deshalb habe ich alle Daten vom neu zu kaufenden Objekt angegeben. Die Kinder bekommen selbstverständlich weniger als 205.000.Ich weiß nicht, wie das Finanzamt bewertet. Mit den ca. je 110.000,-- (zus.220.000) kann das Haus nicht bezahlt werden. Es kostet 338000,-- u.Geb.Sie müssten also noch zus.finanzieren. Wenn das FA sagen wir 5oo.ooo ermittelt ?(großer Grund),wird dann das Darlehen, das die Kinder aufnehmen abgezogen und der Rest als Schenkung angesetzt oder die vollen 500.000?Ich wollte gegen Mietzahlung dann dort wohnen. Bitte Info. Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2007 | 16:05

Sehr geehrte Rechtsratssuchende,
sehr geehrter Rechtsratssuchender,

da die Kinder das Objekt käuflich erwerben würden, würde das Finanzamt den Kaufpreis zugrunde legen und hiervon das von den Kindern aufgenommene Darlehen in Abzug bringen. Der Differenzbetrag würde als Schenkung beurteilt.

Ich hoffe, Ihre Rückfrage hiermit beantwortet zu haben, und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht

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