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Schenkungssteuer bei Schenkungen von verschiedenen Personen?

| 01.04.2009 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


A ist in der glücklichen Lage, sowohl von B als auch von C eine Schenkung von jeweils 20000 Euro bekommen zu haben. Weder von A
zu C noch von A zu B besteht eine Verwandtschaft, so dass die Erbschafts-Steuerklasse III vorausgesetzt werden muss. Beide Schenkungen liegen also innerhalb des Freibetrages.
Frage: ist A schenkungssteuerpflichtig?

Sehr geehrte Fragestellerin,

herzlichen Dank für Ihre Frage und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Sofern es sich bei den Schenkern um unterschiedliche natürliche oder juristische Personen handelt ist davon auszugehen, dass es sich um jeweils zwei unterschiedliche Steuerfälle handelt. Aus diesem Grund wird auch die Schenkungssteuer nur für den jeweiligen Schenkungsfall separat berechnet.

Dies bedeutet vorliegend, dass keine Schenkungssteuer bei beiden Schenkungen fällig wird, da, wie Sie korrekt angenommen haben, der Freibetrag in Höhe von 20.000,00 € nicht überschritten wird.

Ich hoffe, dass meine Antwort für Sie hilfreich gewesen ist und Ihre bereits bestehende Vermutung bestätigt hat.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und verbleibe bis auf Weiteres mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2009 | 18:30

Hallo,
vielen Dank für Ihre erste Antwort. Eine kleine Nachfrage:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass eine Person D, die A 40000 Euro schenken will, den beiden Personen B und C je 20000 Euro schenken kann (und hoffen dass B und C ihre Sache richtig machen) Fiele dann bei irgendeiner der Transaktionen noch Einkommenssteuer an?

Vielen Dank
Fuzzy_mouse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.04.2009 | 09:42

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst vielen Dank für die positive Bewertung. Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Einkommensteuer fällt bei Schenkungen nur in Ausnahmefällen an, wenn zB. Eine teilentgeltliche Schenkung, wie zB. Bei Leibrenten vorgenommen wird. Ansonsten fallen Schenkungen nicht unter die abschließend im Einkommensteuergesetz genannten Einkunftsarten und so ist auch in Ihrem Fall nicht mit einer Veranlagung im Rahmen der Einkommensteuer zu rechnen.

Ein steuerbarer Vorgang mit Schenkungssteuerpflicht lässt sich allerdings ggf. bei der nunmehr neuen Konstellation mit D als sog. Kettenschenkung erahnen. Hier ist von einer Kettenschenkung ganz allgemein auszugehen, wenn der Erstschenker (D) mit einer entsprechenden Bedingung, Zuwendungen weiter zu verschenken, vergibt. Lässt er den Erstbeschenkten (B und C) völlige Entscheidungsfreiheit (sprich: „alles richtig machen“) liegt eher keine Kettenschenkung vor. Bei der Annahme einer Kettenschenkung gilt dann das Verhältnis D-A mit entsprechender Schenkungssteuerpflicht.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage ebenfalls hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 01.04.2009 | 18:30

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