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Schenkungssteuer bei Nießbrauch und Auflagen

21.02.2020 09:33 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ein Schenker, Alter 65 Jahre, schenkt sein Zweifamilienhaus im Wert von 200 000 Eu (Verkehrswert) an seine drei Nichten.
Folgende Verbarung wird getroffen bei der Schenkung:
1. Der Schenker bekommt einen Nießbrauch bei dem Haus, so lange er lebt
2. Das Haus muss dringend renoviert werden innerhalb von 2 Jahren nach dem Kauf; es müssen 70 000 Eu investiert werden (neue Heizung etc). Die Kosten der Renovierung müssen die Beschenkten tragen.

Fragen:
1. Fällt Erbschaftssteuer an und in welcher Höhe?
2. Wie wirken sich die Renovierungskosten, welche die Beschenkten übernehmen, steuerlich aus?
3. Alternative zum lebenslangen Nießbrauch: Nießbrauch für den alleinstehenden Schenker nur solange, wie er im Haus dauerhaft wohnt bzw. aus gesundheitlichen Gründen wohnen kann (bei einem Umzug in ein Seniorenheim würde der Nießbrauch entfallen)
Wie wirkt sich das auf die mögliche Erbschaftssteuer aus?
21.02.2020 | 10:14

Antwort

von


(124)
Niedergründauer Straße 32
63505 Langenselbold
Tel: 01702047283
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Frage auf der Grundlage Ihrer Angaben beantworten.

Leider reichen diese aktuell noch nicht aus, um eine abschließende Berechnungen hinsichtlich der anfallenden Schenkungssteuer durchzuführen. Sowohl die Immobilie als auch das Nießbrauchrecht müssten nach dem Bewertungsgesetz bewertet werden, wozu eine Vielzahl von Informationen erforderlich sind, die ich gerne telefonisch mit Ihnen besprechen würde. Bitte schreiben Sie mir eine E-Mail an welchem Tag ich Sie am besten erreichen kann.

Da im Rahmen der Schenkungssteuer der Wert der Bereicherung maßgeblich ist, wirken sich sowohl Nießbrauchrecht als auch die Auflage dergestalt aus, dass ggf. die Bereicherung sinkt. Als problematisch könnte sich erweisen, dass die Auflage in die (nach Schenkung) eigene Immobilie keine tatsächliche Reduzierung der Bereicherung bewirkt.

Ausgehen von einem Immobilienwert von 200.000 EUR und einer grob geschätzten Reduzierung der Bereicherung durch Auflage/Nießbrauch in Höhe von 80.000 würde die Berechnung wie folgt aussehen:

1. Wert der Bereicherung 120.000 EUR
2. pro Neffen/Nichte: 40.000 EUR
3. abzgl. Freibetrag - 20.000 EUR
4. Steuerpfl. Erwerb 20.000 EUR
5. Steuersatz 15,00 Prozent
6. Schenkungssteuer pro Neffe/Nichte 3.000 EUR
7. Schenkungssteuer Gesamt 9.000 EUR

Ein frühzeitiger Umzug in ein Seniorenheim würde bedeuten, dass Ihre Neffen/Nichten, sofern Sie die Immobilie selbst bewohnen Miete an Sie zahlen müssten. Sofern sie die Immobilie vermieten, stünden Ihnen die Mieteinnahmen zu. Ein gänzlicher Wegfall könnte die Neuberechnung des Nießbrauchrechts im Rahmen der Schenkungssteuer bewirken.

Alternativen könnten darin bestehen, dass die Übertragung des Grundbesitzes teilweise entgeltlich erfolgt. Sofern Sie länger als 10 Jahre Eigentümer der Immobilie sind (Stichtwort: Privates Veräußerungeschäft, "Spekulationssteuer") würde dies steuerfrei sein.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Bitte haben sie Verständnis dafür, dass eine genaue Berechnung, bei der ich Ihnen selbstverständlich gerne behilflich bin, von
dieser Beratung nicht umfasst sein kann.

Herzliche Grüße
Michael Krämer
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(124)

Niedergründauer Straße 32
63505 Langenselbold
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