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Schenkungssteuer bei Immobilienerwerb


07.11.2007 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich verheiratet 2 Kinder möchte mit meinen Eltern 70 und 76 zusammen ein Zweifamilienhaus kaufen um mich besser um Sie kümmern zu können. Wir besitzen beide ein Hypotheken freies Haus das jetzt verkauft werden soll, wobei ich mein Haus 2001 als Schenkung von meinen Eltern erhalten habe und Sie ein Wohnrecht darauf mit einem wert 12000DM pro Jahr haben. Das neue Haus muss zuerst zwischenfinanziert werden das würde ich übernehmen, jetzt geht es sich darum wer als Besitzer ins Grundbuch eingetragen wird .Mein Vorschlag war es nun, das Ich und meine Frau als Eigentümer und meine Eltern mit lebenslangem Wohnrecht eingetragen werden. Der Notar sagt aber das Schenkungsteuer fällig werden würde. Welche anderen Möglichkeiten gibt es für uns denn noch, die für alle Beteiligten eine Sicherheit bieten würde.

-- Einsatz geändert am 07.11.2007 22:53:37
Eingrenzung vom Fragesteller
07.11.2007 | 22:32
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Die Beratung hängt in erster Linie davon ab, wie teuer das inmitten stehende Haus ist und ob der Freibetrag durch die damailige Schenkung bereits voll ausgeschöpft wurde. Vorab ist festzuhalten, dass sowohl der Vorbehalt eines Nießbrauches oder eines Wohnungsrechtes in der Regel ein schenkungsteuerpflichtiger Vorgang ist.
Da Ihnen pro Elternteil ein voller Freibetrag in Höhe von derzeit 205 ts EUR zusteht, wäre zu überlegen, dass Ihnen Ihr Vater den Betrag in Geld schenkt und Ihre Mutter ebenfalls, so dass Sie über einen Freibetrag von 410.000 EUR verfügen. Falls dem Vater das Geld alleine gehört, überträgt er das Geld zunächst auf die Mutter und diese übergibt Ihnen sodann den Betrag. Übergibt Ihr Vater das Geld mit der Auflage, davon eine bestimmte Immobilie zu erwerben, handelt es sich um eine „mittelbare Grundstücksschenkung“ und der Fiskus fingiert die Übertragung einer Immobilie und legt deren günstigen Steuerwert zu Grunde.
Falls Ihre Eltern eine Sicherheit benötigen, lassen Sie diese neben sich mit in das Grundbuch aufnehmen.
Zudem ist zu beachten, dass Ihnen alle 10 Jahre die Freibeträge in Höhe von 205.000,-- EUR zustehen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com

Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2007 | 07:54

Zuersteinmal vielen Dank für die schnelle und gute beantwortung meiner Frage.Meinen Eltern geht es eigentlich nur um eine Absicherung für den Fall das meine Frau und ich sich trennen würden.Wenn ich als alleiniger Eigentümer im Grundbuch stehen würde hätte meine Frau dann einen Anspruch auf das Haus wir leben in einer Gütergemeinschaft.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2007 | 01:51

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Ja, unabhängig ob sie alleine im Grundbuch stehen, ist das Haus im Rahmen des Zugewinnausgleichs bei einer Scheidung zu berücksichtigen.

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