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Schenkungen nach Erbfall

07.09.2014 13:19 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich befinde mich breits in der Wohlverhaltensphase. Nach dem Tode meines Vater habe ich mein Erbe abgelehnt und dieses ging dann an meine Brüder über.
Einer dieser Brüder möchte mir jetzt eine Teil seines Erbes schenken.
-Ist das zulässig oder kann das angefochten werden?
-bis zu welcher Höhe ist die Schenkung zulässig ohne davon etwas abtreten zu müssen?
-muß man die Schenkung dem Insolvenzverwalter melden?
Vielen Dank und Grüße
Markus Steinmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Pflichten des Insolvenzschuldners sind grundsätzlich in § 295 InsO geregelt.

Neben der Erwerbsobliegenheit sind daher sämtliche Änderungen des Wohnsitzes, der Arbeitsstätte usw. dem Treuhänder unverzüglich mitzuteilen.

Ebenfalls sind sämtliche Vermögenszuwächse aus einer Erbschaft bzw. mit Rücksicht auf ein zukünftiges Erbrecht zur Hälfte an den Treuhänder herauszugeben.

Eine Schenkung ist daher nach dem Gesetz grundsätzlich von der Pflicht zur Herausgabe ausgenommen - gleichwohl hierüber an den Treuhänder Auskunft zu erteilen ist.

Je nach den Umständen des Einzelfalls kann jedoch das Problem auftauchen, dass die Schenkung als Entgelt für den Erbverzicht/Ausschlagung ausgelegt wird. Sollten die Umstände des Einzelfalls (beispielsweise eine zeitliche Nähe oder die Vorgeschichte des Erbfalles) hierauf schließen lassen, so wäre gemäß § 295 Abs.1 Ziff.2 InsO hiervon ebenfalls die Hälfte des Wertes an den Treuhänder abzuführen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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