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Schenkungen an freiberuflichen Missionar


08.12.2008 21:35 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich bin in einer freiberuflichen Tätigkeit als Missionar tätig. (Ich gehöre keiner kirchlichen Organisation an, sondern predige in verschiedenen christlichen Gemeinden und zu verschiedenen Anlässen und erhalte hierfür aus den Kollektensammlungen ein Honorar. Diese Honorare sind die Grundlage für mein Einkommen, wie ich es auch im Einkommensteuerbescheid ordnungsgemäß angebe.) Nun kommt es immer wieder vor, dass einzelne Personen, aus Sympathie zu mir -- und aus Begeisterung über meine Einsatzfreudigkeit -- mir persönliche Geldgeschenke überweisen. Viele dieser Geber fühlen sich (auch durch meine christlichen Andachten, die diese online anhören und ansehen können) sehr ermutigt, und so ist es zu einer Reihe persönlicher Freundschaften gekommen. Eine missionarische Organisation hat z.B. in einer Publikation (Website) die Möglichkeit geschaffen, neben Spenden für jene Organisation (diese sind steuerlich absetzbar, da es sich um einen gem. Verein handelt) auch persönliche Geldgeschenke an mich als Person zu geben (diese sind natürlich steuerlich nicht absetzbar, da es sich um persönliche Geschenke an mich als natürliche Person handelt). Den Gebern ist dabei sicher auch bewusst, dass sie mir somit helfen, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Eine Gegenleistung für diese Geldgeschenke liegt nicht vor. Die Geber bestätigen jedes Mal, wenn diese ein Geschenk an mich geben, dass es sich definitiv um ein Geschenk handelt und diesem Geschenk keinerlei Gegenleistung gegenübersteht. Da es sich um Geschenke handelt, zeige ich diese dem Schenkungssteueramt an. In diesem Jahr (2008) ist es zu einer großen Anzahl solcher Geschenke gekommen, so dass sich insgesamt eine beträchtliche Summe ergeben hat. Jeder einzelne dieser Schenker aber hat den Freibetrag für Schenkungen (5200 EUR je Person binnen 10 Jahren) NICHT überschritten. Es handelt sich um insgesamt ca. 40 Schenker. Die Geldeingänge aus solchen Schenkungen überschreiten in diesem Jahr meine Geldeingänge aus Honoraren.

Meine Frage:

Sehe ich dies richtig: Es handelt sich doch bei diesen Gaben -- auch aus Sicht des Erbschaftsteuergesetzes -- um Schenkungen, denn es liegen ja keinerlei Gegenleistungen vor?

-- Einsatz geändert am 08.12.2008 22:12:33
Sehr geehrter Rechtsratsuchender,

Ihre Rechtsauffassung vermag ich nur zu bestätigen. Denn das Wesen der Schenkung - im Gegensatz zu einem Dienstleistungsvertrag - besteht gerade darin, dass eine Gegenleistung nicht vorliegt.

Da die Schenkungen keinen konkreten Zusammenhang zu konkreten Tätigkeiten Ihrerseits aufweisen (wie bspw. Seminare, Vorträge o.ä.) sehe ich für eine andersartige Auslegung keinen Raum.

Ich hoffe, Ihre Rechtsfrage hiermit beantwortet zu haben, und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Andrea Fey
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht
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