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Schenkung zu Lebzeiten an eines der beiden Kinder

| 05.08.2010 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


ich möchte bereits zu Lebzeiten ein Grundstück einem meiner beiden Kinder im Rahmen einer Schenkung zukommen lassen. Gehe ich recht in der Annahme, daß im späteren Erbfall, sofern dieser nach Ablauf von 10 Jahren eintritt, diese Schenkung nicht vom anderen Kind als pflichtteilserhöhend angesehen werden kann?
Kann das nicht beschenkte Kind anlässlich der Schenkung an das andere bereits irgendwelche Forderungen (Pflichtteil, Pflichtteilergänzung o.ä.) stellen?
Hat der etwaige spätere Bau eines Hauses auf dem Grundstück (nach der Schenkung) durch die Werterhöhung irgendwelche Auswirkungen in dieser Hinsicht?
Das Kind, das das Grundstück im Rahmen der Schenkung erhalten soll, ist noch minderjährig. Das Grundstück befindet sich im europäischen Ausland. Das dortige Recht sieht vor, daß Minderjährige nicht rechtlicher Eigentümer eines Grundstücks werden können. Das bedeutet, der rechtliche Eigentumsübergang findet erst zum Zeitpunkt der Volljährigkeit statt. Beginnt dann erst die 10-Jahres-Frist zu laufen?
Oder ist dieser Zeitpunkt des rechtlichen Eigentumsübergangs im Ausland unerheblich, wenn zwar das verschenkte Grundstück sich im Ausland befindet, der beschenkte Minderjährige aber in Deutschland wohnt und eigentlich grundsätzlich Eigentümer werden kann (ggfs. unter Einschaltung eines Ergänzungspflegers, auf den hier nicht näher eingegangen werden muß)?

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


Gehe ich recht in der Annahme, dass im späteren Erbfall, sofern dieser nach Ablauf von 10 Jahren eintritt, diese Schenkung nicht vom anderen Kind als pflichtteilserhöhend angesehen werden kann?

Ja, genau. So ist dies im Pflichtteilsergänzungsrecht vorgesehen.


Kann das nicht beschenkte Kind anlässlich der Schenkung an das andere bereits irgendwelche Forderungen (Pflichtteil, Pflichtteilergänzung o.ä.) stellen?

Nein, das geht nicht. solche Ansprüche können erst mit dem Erbfall geltend gemacht werden.


Hat der etwaige spätere Bau eines Hauses auf dem Grundstück (nach der Schenkung) durch die Werterhöhung irgendwelche Auswirkungen in dieser Hinsicht?

Nein, das ändert soweit nichts. Wenn aber der spätere Erblasser ein Haus baut, würde dies ggf. noch zur Erbmasse zählen. Wenn das beschenkte Kind ein Haus baut, spielt das keine Rolle.


Das Kind, das das Grundstück im Rahmen der Schenkung erhalten soll, ist noch minderjährig. Das Grundstück befindet sich im europäischen Ausland. Das dortige Recht sieht vor, dass Minderjährige nicht rechtlicher Eigentümer eines Grundstücks werden können. Das bedeutet, der rechtliche Eigentumsübergang findet erst zum Zeitpunkt der Volljährigkeit statt. Beginnt dann erst die 10-Jahres-Frist zu laufen?

Ja, dann auch erst dann die Schenkung vollzogen ist.


Oder ist dieser Zeitpunkt des rechtlichen Eigentumsübergangs im Ausland unerheblich, wenn zwar das verschenkte Grundstück sich im Ausland befindet, der beschenkte Minderjährige aber in Deutschland wohnt und eigentlich grundsätzlich Eigentümer werden kann (ggfs. unter Einschaltung eines Ergänzungspflegers, auf den hier nicht näher eingegangen werden muss)?

Nein, das ist nicht unerheblich.

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