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Schenkung-vorzeitige Erbschaft in der Zugewinngemeinschaft


28.07.2005 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo
Mein Mann und ich sind im Begriff uns zu trennen.Wir leben in Zugewinngemeinschaft, haben beide mit 0 angefangen.
Während unserer Ehe hat mein Mann von seinem Vater 30000 DM vorzeitiges Erbe ausbezahlt bekommen. Dieses Geld floss in unseren Hauskauf.Weiterhin hat er über die Jahre von seiner Mutter insgesamt ca. 30000 DM für Autokauf, Reperaturen etc.geschenkt bekommen. Teilweise in bar ,teilweise als Überweisung auf der unserer beider Namen als Empfänger stand.Was muss ich ihm nach der Trennung zurück erstatten ?
Meine Mutter überwies mir 5 J. lang 100€ pro Monat insgesamt 6000€ per Dauerauftrag zur Mithilfe an der Tilgung des Kredits unseres Hauses.Das Haus gehört uns hälftig.
Gehört dieses Geld zum Zugewinn ?
mfg

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Sehr geehrte Ratsuchende,

das Erbe wird gemäss § 1374 Abs. 2 BGB nach Abzug der Verbindlichkeiten dem Anfangsvermögen hinzugerechnet. Dieses gilt auch für die Schenkungen, die aber, sofern Sie an beide gerichtet waren, dann bei Beiden zum Anfangsvermögen gerechnet werden. Hier muss man nun genau schauen, welche Schnekungen an Beide gelesitet wodren sind, so dass eine genaue Berechnung nach Ihrem Vortrag so nicht möglich ist.

Bei dem nachfolgender Beispiel gehe ich einmal davon aus, dass ca. 1/3 gemeinsame Schenkungen sind, sobei ich der Übersichtlichkeit halber DM in EUR 1:2 umrechnen:

Anfangsvermögen Ehemann

15.000 EUR Erbschaft
10.000 EUR Schenkung
5.000 EUR gemeinsame Schenkung

30.000 EUR Anfangsvermögen

50.000 EUR Endvermögen (NUR Beispiel, da der Wert des Hauses und
die restlichen Vermögenswerte abzüglich Verbindlichkeiten nicht bekannt sind

20.000 EUR Zugewinn Ehemann.

Anfangsvermögen Ehefrau

5.000 EUR gemeinsame Schenkung
6.000 EUR Schenkung Mutter

11.000 EUR Anfangsvermögen Ehefrau
50.000 EUR Endvermögen (siehe oben)

39.000 EUR Zugewinn Ehefrau.

Der Ausgleichsanspruch (39.000-20.000 : 2) wäre dann 9.500 EUR.


DAS ist aber nur eine unverbindliche Beispielsberechnung, um das Prinzip deutlich zu machen.

Da differenziert berechnet werden kann und auch sicherlich noch eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen sein werden, rate ich DRINGEND, einen Kollegen vor Ort aufzusuchen. Denn dieses Forum kann die bei Ihnen notwendige individuelle Beratung nicht ersetzen (Siehe Button "Hilfe"), zumal Sie bei der Scheidung auf jeden Fall einen Kollegen zu Rate ziehen sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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