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Schenkung vor dem Tod-Bestandteil der Erbmasse?-Rückforderung durch Erben möglich?

| 25.11.2019 22:18 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Mein langjähriger Lebenspartner - wir waren nicht verheiratet - hat sich im März das Leben genommen. Zuvor hatte er ca. Mitte Februar - wahrscheinlich mit dem Suizidgedanken im Hinterkopf - mir einen niedrigen 6-stelligen Betrag als Schenkung auf mein Privatkonto überwiesen. Ein Verwendungszweck wurde nicht explizit genannt.
Ein Testament gibt es nicht und auch keine weiteren Dokumente, welche die Schenkung bestätigen könnten. Die Schenkung beträgt ca. 50% des damaligen Vermögens.

Meine 1.Frage ist:
Können die Erben - in diesem Fall die zwei hinterbliebenen leiblichen Kinder, das Geld unter irgendwelchen Umständen zurückfordern?
Oder ist das Geld, weil es vor dem Tod überwiesen wurde gar nicht Bestandteil der Erbmasse geworden und bei jeglichen Betrachtungen außen vor.
Spielt der fehlende Verwendungszweck eine Rolle bei der Antwort auf diese Frage?

Meine 2. Frage:
Ändert sich die Antwort u.U., wenn ein Erbe einen staatlichen Vormund hat?

Sehr geehrter Fragensteller,

in beiden Fällen wäre nur gegen den Erben ein Pflichtteils(-ergänzungs)anspruch denkbar.

§ 2303 BGB :

"(1) 1Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, so kann er von dem Erben den Pflichtteil verlangen. 2Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils."

Da Sie kein Erbe sind, ist auch der Anspruch nicht gegeben. Zudem wurde niemand enterbt.

MfG RA Saeger

Nachfrage vom Fragesteller 25.11.2019 | 23:22

Sehr geehrter Herr RA Saeger,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
Leider habe ich Ihre Antwort nicht ganz verstanden.
Können die Erben die Schenkung (Überweisung) nun anfechten?
Sind Sie sich sicher, dass das Geld somit nicht Bestandteil der Erbmasse geworden ist und unter keinen Umständen zurückgefordert werden kann?

Vielen Dank und viele Grüße!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2019 | 08:47

Können die Erben die Schenkung (Überweisung) nun anfechten?

Nein.


Sind Sie sich sicher, dass das Geld somit nicht Bestandteil der Erbmasse geworden ist und unter keinen Umständen zurückgefordert werden kann?

Ja.

MfG RA Saeger

Bewertung des Fragestellers 28.11.2019 | 06:39

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