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Schenkung vor dem Erbfall - wird das angerechnet?

| 06.08.2013 06:53 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Guten Morgen, ich habe eine ganz einfache Frage.Meine Oma ist im August 2011 verstorben. Irgendwann zwischen 2006 und 2009 wurde ihr Grundstück mit Haus verkauft, und sie zog zu ihrer Tochter (Schwester meines verstorbenen Vaters).Irgendwann in diesem Zeitraum haben sich meine beiden Tanten einen Teil/oder alles Geld meiner Oma geteilt.Nun meine Frage da der Erbfall noch nicht abgeschlossen ist (Ländereien müssen noch verkauft werden,davon steht mir dann 1/9 zu. Kann ich verlangen dass die Schenkung auch miteinberechnet wird,und mir ein Teil zusteht,wenn ja wieviel? Vielen Dank im Vorraus

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gerne nachfolgend beantworte.

Zunächst sollte versucht werden zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um Schenkungen handelte.

Wenn es sich um Schenkungen handelte, dann kann ein Pflichtteilsergänzungsanspruch auch einem (Mit-)Erben zustehen, sofern nur der Wert des dem Erben Hinterlassenen geringer ist als der Wert der Hälfte des gesetzlichen Erbteils unter Hinzurechnung des Wertes des verschenkten Gegenstandes, § 2326 BGB, und der (Mit-)Erbe abstrakt pflichtteilsberechtigt ist. Letzteres ist bei Ihnen als Enkelin der Fall, ersteres müsste genauer überprüft werden.

Aufgrund der pro-rata-Regelung des § 2325 III BGB ist die Schenkung mit jedem Jahr, das seit der Schenkung bis zum Erbfall vergangen ist, mit einem Zehntel weniger anzusetzen.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine weitergehende Beratung oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.08.2013 | 09:57

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