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Schenkung vor Erbschaft


15.03.2007 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2001 hat der Sohn eine Schenkung in Form eines KFZ iHv ca. 50000 EUR durch seine Eltern erhalten. Im Jahr 2005 verstarb der Vater, eine Erbschaft an den Sohn wurde offensichtlich nicht ausgezahlt. Bei einer weiteren Schenkung an den Sohn durch die Mutter (vor Tod der Mutter), welche Fristen und Freibeträgen müssen / können berücksichtigt werden?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Bitte beachten Sie, dass die folgende Auskunft auf der Grundlage der aktuellen Gesetzeslage erfolgt. Angesichts der jüngst ergangenen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Besteuerung von ererbten Immobilien wird eine Gesetzesänderung anstehen, in der auch die Freibeträge geändert werden können.

Der Freibetrag für ein Kind beträgt derzeit 205.000 Euro (im Jahr 2001 waren es 400.000 DM) je Elternteil, d.h. der Sohn kann von jedem Elternteil diesen Betrag geschenkt bekommen und/oder erben, ohne Schenkungs-/Erbschaftssteuer zahlen zu müssen.
Grundsätzlich können die Freibeträge für Schenkungs-und Erbschaftssteuer alle 10 Jahre genutzt werden, wobei Schenkung und Erbschaft steuerrechtlich als ein und dasselbe betrachtet werden.

Ihrer Schilderung entnehme ich, dass die Schenkung im Jahr 2001 von den Eltern gemeinsam getätigt wurde, so dass Vater und Mutter jeweils 25.000 Euro zuzurechnen sind. Somit bliebe für Vater und Mutter jeweils ein zu verschenkender /zu vererbender Betrag von 180.000 Euro übrig.

In Ihrem Fall wäre nun die erbrechtliche Gesamtsituation umfassend zu prüfen, da aus steuerrechtlicher Sicht anzustreben wäre, dem Vater möglichst viel (bis zum Erreichen des Freibetrages) zuzuordnen, um den Freibetrag für die Mutter zu schonen. Sofern z.B. die Mutter Alleinerbein nach dem Tod des Vaters geworden wäre, könnte der Sohn seinen Pflichtteil (bis zum Erreichen des Freibetrages) geltend machen, so dass dieser Betrag erbschaftssteuerrechtlich dem Vater zuzurechnen wäre, nicht der Mutter. Sofern der Sohn gesetzlicher Miterbe geworden wäre, könnte er den Betrag als Erbe des Vaters erhalten, ohne den Freibetrag der Mutter nutzen zu müssen.
Ich empfehle Ihnen, sich vor der Durchführung einer Vermögensübertragung ausführlich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen. Hierfür stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de

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