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Schenkung von Grundstück

28.06.2009 14:08 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Guten Tag.

Meine Frau und Ich können von einem Nichtverwandten ein 400qm großes Grundstück geschenkt bekommen, unter der Vorraussetzung, daß wir auf diesem Grundstück in den nächsten beiden Jahren ein Haus errichten.
Da bei Nichtverwandten der Steuerfreibetrag aber nur bei 20000€ liegt,( wobei ich nicht weiß,ob es sich dabei um einen Freibetrag pro Person oder für beide Partner handelt) stellt sich die Frage, wie wir das Grundstück am günstigsten bekommen können, ohne die 30% Schenkungssteuer zahlen zu müssen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Freibetrag richtete sich nach dem Erwerb. Gemäß der Regelung des § 10 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz gilt als steuerpflichtiger Erwerb die Bereicherung des Erwerbers. Wir also einem jeden Ehegatte der hälftige Miteigentumsanteil geschenkt, so besteht die Bereicherung des Erwerbers in Höhe der Hälfte des Grundstückswertes.

Bei unbebauten Grundstücken wird der Bodenrichtwert multipliziert mit der Quadratmeterzahl zur Berechnung des Steuerwertes herangezogen. Der Abschlag von 20 % nach altem Recht findet nicht mehr statt.

Hinsichtlich der Bewertung des Wertes des Grundstückes sind Belastungen des geschenkten Grundstückes zu beachten. Hierdurch kann es sein, dass eine Bereicherung des Erwerbers bzw. der Erwerber nicht über den Freibetrag hinausgehend vorliegt.
Belastungen des Grundstückes können in Form von Nießbrauchsrechten oder auch als Grundschulden bestehen. Natürlich sind im Gegenzug diese Rechte auch zu beachten, d.h. bei einem Nießbrauch steht dem Berechtigten die Nutzung des Grundstückes zu. Bei einer Grundschuld ist auch zu beachten, dass eine etwaige Finanzierung nicht mehr an erster Stelle besichert werden kann.

Eine konkrete Gestaltung kann hier nicht vorgenommen werden. Dazu wäre eine hier nicht mögliche Detailkenntnis vonnöten.
Für Detailfragen zur Gestaltung sollten Sie letztlich einen Steuerberater zu Rate ziehen, da es im Wesentlichen um Bewertungsfragen geht.

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