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Schenkung vom Testament abziehen

| 22.07.2008 22:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Vor einigen Jahren bin ich durch meine Scheidung in Not geraten. Meine Urgroßtante bot mir damals von selbst an, mir doch eine ETW zu kaufen und mir das nötige Eigenkapital in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Ich habe das auch gemacht. Meine Tante hat immer gesagt, sie hilft mir gerne und was noch übrig ist, bekommen zur Hälfte meine Mutter und deren Cosine. Jetzt ist sie gestorben. Im letzten Testament steht nun drinnen, dass die Schenkungssumme an mich von damals, der Erbsumme meiner Mutter abgezogen wird. Meine Mutter möchte das so hinnehmen, weil Sie der Meinung ist, das man da nichts machen kann und es hohe Anwaltskosten geben würde.
Nach allem was ich weiß, hat eine Schenkung doch nach Jahren nichts mit dem Erbe zu tun. Man kann jemanden doch nicht vom Erbe was abziehen, mit dem er gar nichts zu tun hat.
Hat meine Mutter eine Chance, wenn sie das Testament so nicht annimmt und beim Nachlassgericht Einspruch erhebt, oder braucht man dazu auf alle Fälle einen Anwalt, wenn man überhaupt etwas machen kann.
Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Antwort.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes zusammenfassend wie folgt:

Grundsätzlich kann man per Testament nach Belieben bestimmen, wer wieviel Erbteil erhält. Ihre Mutter sollte prüfen, ob Ihr Erbteil geringer ist als der gesetzliche Pflichtteil. Dann hätte sie in der Tat einen Pflichtteilsergänzungsanspruch.

Wenn aber die Summe, die Ihre Mutter erhält, immernoch (also trotz des Abzugs) höher ist als der theoretische Pflichtteil, dann kann man meines Erachtens gegen das Testament in der Tat nichts machen.

Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbes.

Falls Sie im Rahmen der Nachfragefunktion noch die genauen Zahlen und die Erben bekannt geben, kann ich Ihnen gerne noch ergänzend mitteilen, ob ein ergänzender Anspruch besteht. Dazu müsste man wissen:

1. Wie viele Erben gibt es? Geschwister der Mutter? Ehegatte der Verstorbenen?
2. Wie hoch ist die gesamte Erbmasse?
3. Wieviel hat Ihre Mutter aufgrund des Testaments erhalten?


Dennoch hoffe ich, Ihnen schonmal eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt




Bewertung des Fragestellers 10.11.2008 | 21:23

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