Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
493.671
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkung und Erbe - welche Ansprüche haben Kinder?


26.06.2006 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte ratgebende Rechtsanwälte,

ich bitte Sie um Rat in einer Schenkungsangelegenheit.

Ein 70-jähriger, geschiedener, alleinstehender Mann möchte seinen Lebensabend in seinem Haus verbringen, am liebsten mit seinen Kindern. Der Wert der Immobilie beträgt etwa 400.000 Euro und enthält zwei Wohnungen. Der Mann hat kein weiteres Vermögen. Er hat zwei Söhne, die mit ihren Familien in der näheren Umgebung wohnen, zu beiden hat er ein gutes Verhältnis. Einer der Söhne hat ihm vertraulich angeboten, zu ihm zu ziehen, aber nur, wenn er das ganze Grundstück überschrieben bekommt. Er würde dann ein lebenslanges Wohnrecht des Vaters in der zentralen Wohnung einräumen und eine eventuelle spätere Pflege zusagen.

Meine Frage lautet: Ist der Vater dem zweiten Sohn gegenüber rechtlich frei in seiner Entscheidung oder hat dieser Anrecht auf einen Anteil?

Vielen Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen, ein Ratsuchender.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich gerne summarisch beantworte.

„Im Prinzip“ ist der Kindesvater frei in seinem Handeln. Allerdings würde das „nichtbegünstigte“ Kind im Falle eines Ablebens zum einen evt. Ausgleichsansprüche nach §§ 2150 ff. BGB besitzen. Ob hier eine „Ausstattung“ des begünstigten Kindes vorliegt und die weiteren Voraussetzungen im Detail vorliegen, wäre natürlich noch im Einzelfall zu prüfen.

Zum anderen ist, falls das nicht begünstigte Kind nur der Pflichtteil erhalten sollte, zu dessen Gunsten 10 Jahre ab Schenkung ein Ausgleichsanspruch denkbar – §§ 2325 ff. BGB. Dies im übrigen auch bei einer „gemischten Schenkung“ (OLG Koblenz ZEV 02, 460), die Sie wohl andenken.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort etwas weitergeholfen zu haben. Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62898 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und für Laien gut erklärte Antworten. Danke dafür. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle kompetente Einschätzung die mir sehr weitergeholfen hat. Herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Nach anfänglichem Missverständnis hab ich alle Antworten erhalten, die ich brauchte. Vielen Dank dafür. ...
FRAGESTELLER