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Schenkung mit Schulden

19.03.2021 12:28 |
Preis: 25,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

meine Schwägerin und ihr Mann haben sich Ende 2019 getrennt. Ihnen gehörte zu je 50% eine Doppelhaushälfte. Damit meine Schwägerin das Haus halten kann, haben meine Frau und ich die Haushälfte des Mannes der Schwägerin im April 2020 zu je 1/4 übernommen. Dabei haben wir auch den Darlehensvertrag mit den offenen Verbindlichkeiten übernommen.

Der Verkehrswert wurde auf 69.000 Euro je 1/4 ermittelt. Die Darlehensverbindlichkeiten betrugen zur Zeit des Überganges nach Abzug der Tilgung und des Sparvolumens bei der Bausparkasse noch 42.000 Euro je 1/4.

Jetzt wird ermittelt ob oder eher wieviel Schenkungsteuer wir noch bezahlen müssen.

Gehe ich recht in der Annahme, dass der Verkehrswert abzüglich der Verbindlichkeiten und des Freibetrages dann der zu versteuernde Betrag ist? Gilt der Freibetrag von 20.000 Euro für jeden von uns oder werden wir als paar gemeinsam veranlagt? Wir haben ja jeder 1/4 des Hauses übernommen.

Im Notarvertrag steht Immobile gegen Übernahme der Verbindlichkeiten. Hier mussten wir den Darlehensvertrag ja übernehmen. Können wir bei der Bestimmung der Darlehensvaluta auch die Zinsen mit berücksichtigen - also 42.000 + Zinsen? Die Zinsen sind ja Bestandteil des Darlehensvertrages und am Ende ja tatsächliche Kosten. Die Zinsbindung nach 10 Jahren endet allerdings im Oktober 2022.

Die Grunderwerbssteuer wurde bereits auf die 42.000 Euro je 1/4 gezahlt.

Kann die Schenkungssteuer Anteilig vom Schenker gefordert werden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

20.03.2021 | 02:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Schenkungssteuer schulden Schenker und Beschenkter zwar vor dem Finanzamt gesamtschuldnerisch. Aber im Innenverhältnis kann die Schenkungssteuer zivilrechtlich
vom Schenker nicht gefordert werden, auch nicht anteilig.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA


Rückfrage vom Fragesteller 21.03.2021 | 09:09

Vielen Dank.

Können Sie bitte noch darauf eingehen, ob der Freibetrag von 20000 Euro für jeweils meine Frau und mich gilt? Wir haben ja jeder ein Viertel übernommen.

und die wichtigste Frage war für mich eigentlich, ob wir bei der Angabe der Darlehensvaluta zur Berechnung der Schenkungssteuer auch die zu erwartenden Zinsen mit angeben können?

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.03.2021 | 14:11

Sehr geehrter Nachfragender,

Ja natürlich, Sie gingen Recht in der Annahme, daher blieb das unerwähnt. Den Freibetrag kann jeder in Anspruch nehmen pro Erbfall / Schenkung. Und die Zinsen können auch mit angegeben werden, da diese den Wert der Schenkung ja auch mindern.

Mit besten Grüssen

ANTWORT VON

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