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Schenkung in Geld

08.03.2011 08:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Ich habe einem meiner 7 Kinder 2005 zum Erwerb
eines Grundstücks eine Schenkung in Geld gewidmet.
Dafür wird mir ein lebenslanges Wohnrecht gewährt.
1. Frage: Welche rechtliche Wirkungen ergeben sich
zwischen dem Schenkenden und dem Beschenkten.
Was bedeutet z. B. eine jährl. Minderung des Wertes
der Schenkung um 10 %?
2. Frage: Welche rechtliche Wirkungen ergeben sich
bei meinem Tode? Ich befinde mich mit meinen 7
Kindern in einer Erbengemeinschaft für ein ver-
mietetes Wohngrundstück.

Sehr geehrter Fragesteller,

1.
Ich gehe davon aus, Sie meinen den § 2325 BGB, den Pflichtteilsergänzungsanspruch bei Schenkungen.
Eine Ergänzung nach § 2325 BGB kommt nur bei der Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen in Betracht.
Der Wert der Schenkung wird zunächst vollständig dem Nachlass des Erblassers hinzugerechnet. Dieser Wert der Zurechnung mindert sich jährlich um 10% des Wertes der Schenkung.
Hatte die Schenkung einen Wert von EUR 10.000, dann wird beim Tod des Schenkers im ersten Jahr nach der Schenkung der vollständige Betrag dem Nachlass hinzugerechnet. Im zweiten EUR 9.000, im dritten EUR 8.000 usw. Nach Ablauf von 10 Jahren bleibt die Schenkung unbeachtet.

Die rechtlichen Wirkungen für die Schenkung ergeben sich aus dem Schenkungsvertrag, in Ihrem Falle besteht diese mindestens aus der Gewährung eines lebenslangen Wohnrechts.

2.
Die rechtlichen Wirkungen nach Ihrem Tode hängen von vielen Faktoren ab, beispielsweise ob Sie ein Testament gemacht haben, der Höhe Ihres Nachlasses, des Wertes der Schenkung etc.

Grundsätzlich lässt sich folgendes sagen:

Haben Sie ein Testament gemacht, ist die Erbfolge so, wie von Ihnen bestimmt. Ob sich daraus Pflichtteilsansprüche für einzelner Ihrer Kinder ergeben, kann ohne Kenntnis aller Umstände nicht beurteilt werden.

Haben Sie kein Testament gemacht, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft mit der Folge, dass alle Kinder zu gleichen Teilen Erben Ihres Nachlasses werden und eine eigene Erbengemeinschaft bilden.

Hinsichtlich Ihrer Beteiligung an der Erbengemeinschaft der Immobilie treten Ihre Erben an Ihre Stelle mit der Folge, dass formal (mindestens) 2 Erbengemeinschaften Eigentümer der vermieteten Immobilie sind. Werden Kinder von Ihnen nicht Erbe, sind diese auch nicht an der Erbengemeinschaft die sich aus Ihrem Anteil ergibt, beteiligt.

Sollten Sie bestimmte erbrechtliche Regelungen treffen wollen, rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer individuellen Beratung zu beauftragen.
Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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