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Schenkung im Trennungsjahr und Kindesunterhalt

| 26.04.2014 20:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo,
meine Lebensgefährtin lebt derzeit im Trennungsjahr von ihrem Ehemann.
Dieser versucht mit allen erdenklichen Mitteln ihr zu schaden, sodass sie ihr Haus und alles andere verliert.
Er hält es auch nicht für nötig Unterhalt für den gemeinsamen Sohn (2) zu bezahlen.
Er ist der Meinung, nur dann Kindesunterhalt zahlen zu müssen, wenn sie ihm Trennungsunterhalt bezahlt, da er der Meinung ist, dass sie wesentlich mehr Geld zur Verfügung hat als er, was aber so auf keinen Fall stimmt.

Heute hat er den gemeinsamen Sohn wieder zu uns gebracht und ist mit einem neuen Auto im Wert von ca. 35.000 Euro aufgetaucht.
Dazu die Frage: Wenn dieses Auto komplett durch die Eltern finanziert bzw geschenkt wurde, in wie weit haben wir dennoch eine Chance, dass das Auto zu seiner Zugewinnung gezählt wird, da er es ja nicht für nötig hält Unterhalt zu zahlen.
Ich möchte meiner Freundin etwas aufmuntern können, da sie völlig fertig ist mit den Nerven, weil sie denkt, dass ihr zukünftiger Ex - Mann damit durch kommt und noch Geld von ihr bekommt.

Bitte sagen sie mir ab wann eine Schenkung ggf. als unglaubwürdig gilt. Oder in wie weit ihr Anwalt die Möglichkeit hat herauszufinden, ob er versucht systematisch sein Geld beiseite zu schaffen.

Bitte helfen sie mir.



Einsatz editiert am 26.04.2014 20:10:07

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Stichtag für die Vermögensermittlung ist erst, wenn der Scheidungsantrag rechtshängig ist.

Erbschaften udn Schenkungen während der Ehezeit gelten in der Regel als privilegiertes Vermögen und zählen damit in das Anfangsvermögen und unterliegen insoweit nicht dem Ausgleich.

Dies gilt dann also auch für die Schenkung des Fahrzeugs.

Was den Unterhalt anbetrifft, soll Ihre Lebensgefährtin unbedingt gegen den Kindesvater vorgehen - notfalls eben auch gerichtlich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 26.04.2014 | 21:19

Das heißt unter keinen Umständen ( Abbuchung der Raten vom Konto des Ex - Mannes etc) kann dafür sorgen, dass man sagen kann es ist zwar eine Schenkung aber auf Grundlage sein Vermögen nicht zu erhöhen?

Entschuldigen sie bitte die Nachfrage

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.04.2014 | 21:23

Das Fahrzeug kommt im Zweifel in seinen Vermögensstamm, wenn es nicht auf eine dritte Person gemeldet ist.

Allerdings ist das Vermögen geschützt, wenn es sich um eine Schenkung handelt.

Wenn er aber Raten auf die Finanzierung zahlt - an die Bank oder seine Eltern oder an wen auch immer - dann kann man ihm unterstellen, dass das Fahrzeug zu seinem nicht geschützten Vermögen zählt.

Dann bestehen auch Ausgleichsansprüche.

Bewertung des Fragestellers 26.04.2014 | 21:47

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