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Schenkung einer Immobilie ( ein Kind soll nur Wohnrecht erhalten)

| 3. Dezember 2021 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Meine Eltern möchten eine Immobilie im Wert von ca 400.000 Euro an ihren Sohn schenken. Dieser lebt seit 30 Jahren mit in dem Haus, hat dort sein Gewerbe eingerichtet.

Insgesamt gibt es drei Kinder ( 3 Söhne).

Ein Sohn verzichtet freiwillig auf seinen Erbteil und hat dafür Wohnrecht im mittleren Teil der Immobilie ( E+2) und wohl die Vereinbarung dass der beschenkte kinderlose und nicht verheiratete Sohn das Haus an dessen Kinder weiter vererbt.

Der andere Sohn hat studiert ( Studienkosten 20.000€).
Dieser möchte kein Wohnrecht sondern ausgezahlt werden.
Die Eltern weigern sich dies zu akzeptieren mit dem Argument, der beschenkte Sohn könne sich das nicht leisten
( die Immobilie die er geschenkt bekommt ist vollkommen abgezahlt) und sie wären ja bereits für die Studienkosten aufgekommen.

Was kann dieser Sohn konkret unternehmen um nicht quasi "enterbt" zu werden.

Diskussionen im Vorfeld sind unfruchtbar, emotional und nicht sachlich verlaufen.

Vielen Dank für eine sachkundige Information !

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Der Sohn kann zu Lebzeiten seiner Eltern gar nichts machen. Die Eltern können mit ihrem Vermögen nach Belieben verfahren, es also auch verschenken. Ein "Anspruch auf Gleichbehandlung" der Kinder besteht nicht.

Wenn die Eltern innerhalb von zehn Jahren nach der Schenkung versterben, können sich Pflichtteilsergänzungsansprüche nach § 2325 BGB ergeben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Rückfrage vom Fragesteller 3. Dezember 2021 | 10:29

Liebe Frau RA Holzapfel,
Danke für die umgehende Beantwortung meiner Frage. Wenn die Zehnjahresfrist verstrichen ist, dann habe ich also keinen Anspruch mehr auf meinen Pflichtergänzungsanteil. Bei der Überschreibung der Immobilie beim Notar muss ich da erklären, dass ich nicht auf meinen Pflichtteil verzichte, wäre ein Wohnrecht an den Verzicht gebunden?

Vielen Dank im Voraus!

MB

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 3. Dezember 2021 | 11:24

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Eltern einem Kind das Haus schenken, müssen die anderen Kinder nicht am Vertrag beteiligt werden und auch keine Erklärungen abgeben. Der Pflichtteilsanspruch besteht, wenn darauf nicht in einer notariellen Urkunde verzichtet worden ist. Ein Wohnrecht besteht nur, wenn es ausdrücklich eingeräumt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 3. Dezember 2021 | 11:40

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