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Schenkung einer Eigentumswohnung ohne Steuer?


08.02.2005 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

jemand, der mit mir nicht verwandt ist, möchte mir im Rahmen einer Schenkung eine Eigentumswohnung übertragen. Nach Auskunft des Finanzamts würden hierbei rund 25.000,-- EUR an Schenkungssteuer anfallen (Steuerklasse III). Ebensfalls, so der betreffende Sachbearbeiter, verhält es sich bei bei der Übertragung eines unentgeltlichen Nißbrauchs- oder lebenslangen Wohnrechts.

Gibt es denn keine Möglichkeit, etwas geschenkt zu bekommen, ohne dass hierbei Herr Eichel derart schamlos zulangt? Zudem wäre ich als Student nachweislich in keinem der drei Fälle in der Lage, eine Steuerschuld von rund 25.000,-- EUR zu bezahlen.
Sehen Sie in diesem Falle irgend eine pfiffige Möglichkeit einer Eigentums- oder Rechtsübertragung mit deutlich weniger Steuern?

Wäre notfalls ein lebenslänglicher, unentgeltlicher und nicht aufkündbarer Mietvertrag denkbar oder fallen hier auch Steuern an?

Für Ihre Mühe danke ich Ihnen sehr, da mich diese Frage derzeit existenziell beschäftigt.
Sehr geehrter Ratsuchender,

auch wenn Ihnen meine erste Antwort nicht gefallen hat; um Zahlung der Steuer werden Sie nicht herumkommen, soweit der Wert über dem Freibetrag liegt. Diesen Freibetrag, den Sie alle 10 Jahre ausnutzen können, dürfen Sie nun einmal nicht überschreiten. Wie ich Ihnen bereits aufgezeigt habe, könnte die Summe allenfalls dadurch reduziert werden, dass Sie sich "nur" Miteigentumsanteile übertragen lassen, deren Wert unterhalb der Freigrenze liegen.


Alle Versuche, diese Steuer zu verschleiern, werden nicht fruchten. Bezüglich der Bezahlung der Steuerschuld ist es möglich, entweder die Immobilie zu belasten oder einen Stundungsantrag bis zu dem Zeitpunkt zu stellen, an dem Sie Ihr Studium beendet haben und erwerbstätig sind.


Mit freundlichen Grüßen


Rehctsanwältin
Sylvia True-Bohle
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