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Schenkung durch den Lebenspartner

16.02.2014 08:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Meine Lebensgefährtin hat von ihrem Konto mir 90 000 Euro überwiesen um das gemeinsam
bewohnte Haus zu bezahlen. Nun ist uns aufgefallen das dadurch Schenkungssteuer anfällt.

Gibt es die Möglichkeit bei einer Eheschließung (nach der Schenkung) die anfallende Steuer
zu umgehen ? Oder muß vor der Schenkung eine Eheschließung erfolgen?

Kann ich die Schenkung durch die Überweisung an meine Lebensgefährten rückgangig machen. Muß ich das Finanzamt informieren.



16.02.2014 | 10:14

Antwort

von


(1055)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

>Gibt es die Möglichkeit bei einer Eheschließung (nach der Schenkung) die anfallende Steuer
zu umgehen ? Oder muß vor der Schenkung eine Eheschließung erfolgen?

"Die Steuer entsteht bei Schenkung unter Lebenden mit dem Zeitpunkt der Ausführung der Zuwendung." (§ 9 Abs. 1 Ziffer 2 ErbStG ).

Die Zuwendung ist ausgeführt, wenn das Geld überwiesen ist.

Mit einer nachträglichen Eheschließung können Sie die Steuer nicht umgehen.

Die hohen Freibeträge für Ehegatten gelten nur, bei zum Zeitpunkt der Schenkung Verheiratenen.

>Kann ich die Schenkung durch die Überweisung an meine Lebensgefährten rückgängig machen. Muß ich das Finanzamt informieren.

Ein Rücküberweisung wäre eine weitere Schenkung, durch die Schenkungssteuer anfällt.

Die Steuer für die Schenkung an Sie erlischt nur, "wenn das Geschenk wegen eines Rückforderungsrechts herausgegeben werden musste;" (§ 29 Abs. 1 Ziff. 1 ErbStG ).

Diese Rückforderungsrecht kann ein gesetzliches oder ein vertragliches sein. Die freiwillige Rückgabe wäre eine Rückschenkung, bei der erneut Schenkungssteuer anfällt.


Sie sollten daher die Schenkung dem zuständigen Finanzamt anzeigen, denn dazu sind Sie und Ihre Freundin verpflichtet (§ 30 Abs. 1 und Abs. 2 ErbStG ).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt





Rückfrage vom Fragesteller 16.02.2014 | 11:01

Die Überweisung wurde vor kurzem getätigt(v.3Tagen). Gibt es noch eine Möglichkeit diesen Fehler ( Schenkung ) rückgängig zu machen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.02.2014 | 11:10

Nach dem Wortlaut des ErbStG nicht.

Überweisen Sie den Betrag zurück.

Sie könnten versuchen, die Rücküberweisung mit einer Fehlüberweisung oder mit der Rückzahlung eines Darlehens zu begründen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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