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Schenkung die auf einmal ein Kredit sein soll......Aussage gegen Aussage ....


05.02.2014 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Schenkung oder Darlehen unter nicht verwandten Personen


Guten Tag,

folgendes Problem:

Unser Vermieter, ein älterer Herr den wir aber schon sehr lange kennen, hat uns
angeboten ein Auto zu bezahlen.

Das war letztes Jahr im März.
Ich habe ihn mehrmals darauf hingewiesen das wir den Betrag nicht zurückzahlen können.
Seine Aussage war damals, das wir das nicht brauchen. Er zahlt uns das.

Da dieser Herr im Rollstuhl sitzt habe ich darauf bestanden das ein Mitarbeiter der Bank raus kommt damit er die Überweisung machen kann.
Das ist dann auch so passiert.

Auto bestellt und abgeholt im Juni.

Irgendwann kam er auf mich zu und meinte das ich ja Schenkungssteuer zahlen müsste und ich soll besser das Auto bei ihm abbezahlen. Dann fällt ja die Steuer weg. Darauf habe ich mich aber nicht eingelassen.

Jetzt hat er mich vor die Wahl gestellt entweder das Auto abzumelden und ihm zu übergeben sonst schaltet er einen Rechtsanwalt ein.
Das läuft zur Zeit. Denke das ich in den nächsten Tagen Post bekomme.
Er sagt jetzt ganz klar, das Geld war nur geliehen.
Da wir von einem Betrag von 50 000 Euro sprechen ist das utopisch.
Sollte ich mir soviel Geld leihen würde ich niemals ein Auto davon kaufen.

Da wir in einem Haus wohnen ist die Situation eigentlich unerträglich.
Ich selber habe sogar bei meiner neuen Arbeitsstelle, einen Firmenwagen abgelehnt.
Meine Frau hat ihn gepflegt und jetzt sowas.

Wir haben nichts schriftlich gemacht.
Die Schenkung habe ich noch nicht beim Finanzamt angemeldet weil ich dachte das
es mit der Einkommenssteuererklärung gemacht wird. Das muss ich nachholen wenn die Schenkung rechtskräftig ist.

Wie ist in so einem Fall die Rechtslage?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Gruß


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der ältere Herr hat, wenn er die Rückzahlung des Betrages bzw. die Herausgabe des Pkws geltend macht, zu beweisen, dass die Hingabe des Geldes als Darlehen erfolgt ist bzw. ihm selbst der Pkw gehört. Über die Gespräche gibt es keine schriftliche Fixierung, so dass der ältere Herr nicht bzw. nur mit besonderen Schwierigkeiten beweisen kann, dass hier wohl keine Schenkung vorliegen soll. Falls der Herr im Rollstuhhl sitzt und die Überweisung vorgenommen hat, liegt nahe , dass er Ihnen das Auto unentgeltlich zuwenden wollte. Wichtig wäre auch, wer als Halter bzw. Eigentümer des Pkws in den Zulassungspapieren eingetragen ist und den Kaufvertrag mit dem Autohaus abgeschlossen hat.

Aus diesem Grund sollten Sie sämtliche Ansprüche ablehnen und zudem einen unabhängige Zeugen hinzuziehen und den älteren Herren in ein Gespräch verwickeln, der bei einem Gespräch mit dem Herrn den wahren Sachverhalt bestätigen könnte.

e
sondere dann, wenn der Beklagte den Empfang des
Geldes zwar nicht
bestreitet, jedoch das Vorliegen einer Sc


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2014 | 17:23

Schönen guten Tag,

das Auto ist auf meinen Namen angemeldet.
Kaufvertrag und Abwicklung alles auf meinen Namen.

Einen Zeugen hin zu ziehen wird nicht so einfach sein.
Mittlerweile ist das Verhältniss stark zerüttelt.
Ein Gespräch mit ihm ist nicht möglich ohne das
es eskaliert. Das möchten wir natürlich nicht und halten
uns zurück.

Also Kaufvertrag, Auto alles auf meinen Namen.
Zeuge nicht möglich.

Wie sind unsere Chancen? Besteht die Möglichkeit das wir den Betrag zurück zahlen müssen? Bzw. die Schenkung anulliert wird?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2014 | 21:33

Danke für die weiteren Informationen.
Nach dem Sachverhalt hat der ältere Herr durch die Veranlassung der Überweisung an das Autohaus wissentlich auf eine fremde Schuld geleistet, da der Kaufvertrag auf Ihren Namen ausgestellt ist.
Ich sehe deshalb hier eine Schenkung. Eine Schekung könnte deshalb nur zurückgefordert, wenn gesetzliche Gründe vorliegen wie zb grober Undank oder eine Verarmung des Schenkers.
Ansonsten sollten Sie umgehend eine Schenkungssteuererklärung bei Ihrem zuständigen Schenkungssteuerfinanzamt abgeben, da hier Schenkungssteuer anfällt, wenn der ältere Herr hier 50.000 € bezahlt hat oder sind sogar die 50.000 ,-- € als Gegenleistung für die Pflege Ihrer Frau zu veranschlagen.

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