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Schenkung an Geschwister anfechten

23.04.2016 08:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Mutter ist alleinerbin nach dem Tod meines Vaters. Mein Vater ist seit mehr als 10 Jahren verstorben. Die Erbmasse ist grob geschätzt 600 000,00 €, bestehend aus 2 Häuser, einem Bauplatz und einer Wohnung. Wir sind 4 Kinder. 2 Kinder haben nun eine Schenkung von jeweils einem Haus bekommen. Wert des Hauses geschätzt 150 000,00 €. Die anderen 2 Kinder haben 20 000,00€ Bargeld bekommen.Die Schenkung ist ca 2-3 Jahre her.
Ich bin eines der Kinder welches Bargeld bekommen habe. Des weiteren wurde mir mündlich zugesagt dass ich in einer Wohung des einen Hauses unbesfristet unentgeldlich wohnen darf. Diese Wohnung ist im Haus welches meine Schwester geschenkt bekommen hat. Nutz und Niesrecht wurde nich eingetragen, da dies meine Schwester nicht wollte.
Jetzt macht meine Schwester mir Vorschriften wie die Wohnung auszusehen hat, wer bei mir wohnen darf, welche Handwerker ich bestelle/obwohl ich die Handwerker selber bezahlen muss/. Wenn ich mich nicht daran halte schmeisst Sie mich aus der Wohnung. Es gibt keinen Mietvertag. Nur einen alten zwischen mir und meiner Mutter, da ich schon länger dort wohne und zuvor Miete bezahlt habe.
Meine Fragen: 1) Welche Rechte habe ich in der Wohnung. Was kann meine Schwester mir vorschreiben. Welche möglichkeiten habe ich.
2) Kann ich die Schenkungen im Nachhinein anfechten damit wenn meine Mutter noch länger als ca 8 Jahre lebt die Schenkungen nicht aus der erbmasse fallen. Und ich dann nicht leer ausgehe, da auch der andere Beschenkte (Mein Bruder) sich geändert hat und ich mir nicht mehr sicher bin, dass im Erbfall ich die gleichen Anteile im Gesammten erhalte wie die Anderen.

23.04.2016 | 09:25

Antwort

von


(821)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

1)
Ohne Eintragung z.B. eines lebenslangen Wohnrechts im Grundbuch sind Sie Ihrer Schwester im rechtlichen Sinn "schutzlos ausgeliefert", wenn kein Mietverhältnis vorliegen sollte. Dieses könnte darin bestehen, dass der Mietvertrag mit der Mutter
unter der Maßgabe fortgesetzt wird, dass Sie keine Miete mehr bezahlen müssen. Dann kann Ihnen die
Schwester nicht vorschreiben, welchen Handwerker Sie beauftragen und mit wem Sie zusammenwohnen. Abschließend kann dies aber erst nach Prüfung aller Unterlagen, insbesondere des alten Mietvertrages, beurteilt werden. In jedem Fall sollte hier eine schriftliche Regelung Ihrer Situation herbeigeführt werden.

2)
Sofern Ihre Mutter bei der Schenkung geschäftsfähig gewesen ist, ist diese zunächst wirksam. Allerdings könnte eine böswillige Schenkung vorliegen, um ggf. in einem gemeinschaftlichen Testament vorgesehene Schlusserben zu benachteiligen. Dann hätte der Beschenken sein Geschenk an die Erben (hier zumindest anteilig) an die Erben herauszugeben. Dies gilt aber dann nicht, wenn die Schenkeln ein sog. Lebzeiten Eigeninteresse an der Schenkung hatte, um etwa erhalteneine Leistungen auszugleichen.

Da eine abschließendes Beantwortung im Rahmen dieser Plattform nicht möglich ist, rate ich Ihnen, einen Rechtsanwalt mit der Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen; in diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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