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Schenkung Verjährung Erbrecht

| 03.09.2009 17:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


12:11

Mein Vater ist am 15.06.2009 verstorben.Meine Mutter im August 2005.
Meine Eltern haben meiner Schwester ein Grundstück von 477m2 geschenkt im Jahre 09/2002.Das Grundstück ist ein Teil des Grundstückes meiner Eltern.Meine Schwester baute neben dem Reihenhaus meiner Eltern ihr eigenes Haus. Jetzt wo mein Vater tot ist liegt das Erbe an.
Das Haus inkl Grundstück meines Vaters ist 165.000eu wert.Der m2 Preis ist im Moment bei 179eu. Nach dem Tod meiner Mutter im Jahre 2006 schenkte mein Vater meiner Schwester 12.600eu für einen Bausparvertrag. Laut meiner Schwester(oder ihrem Anwalt) werden die 12.600eu nicht angerechnet. Von der Schenkung ihres Grundstückes soll angeblich die hälfte meine Mutter und die hälfte mein Vater(alles ohne Vertrag) ihr geschenkt haben.Im Schenkungsvertrag bzw Überlassungsvertrag stehen meine Eltern aber gemeinsam als Überlasser.Da meine Mutter schon länger als 3 Jahre tot ist, soll das verjährt sein.Sie argumentiert nun,dass ich nur Anrecht auf 25% ihres Grunstückes habe(die hälfte von der hälfte des Vaters).

Ich denke dass ich die Hälfte der 165.000 des elterlichen Hauses sowie die Hälfte ihres Grundstückes bekomme,sowie einen Ausgleich für die 12.600eu.
Was steht mir zu?

03.09.2009 | 18:05

Antwort

von


(207)
Am Kabutzenhof 22
18055 Rostock
Tel: 0381 25296970
Web: http://www.mv-recht.de
E-Mail:



Sehr geehrter Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Ihre Schwester hat, zumindest was die Verjährung Ihrer Ansprüche auf den Ausgleich für die Schenkungen gem. § 2050 BGB angeht, Unrecht.
Dieser Anspruch, wonach gesetzliche Erben verpflichtet sind das vom Erblasser zu Lebzeiten zugewendete bei der Erbauseinandersetzung zum Ausgleich zu bringen, verjährt in 30 Jahren.
Denn dies ist die Verjährungsfrist für erbrechtliche Ansprüche gem. § 197 BGB .
Vielleicht hat der Anwalt Ihrer Schwester da etwas verwechselt, weil diese Vorschrift zum 1. 1. 2010 geändert wird und ab dann die 3jährige Verjährungsfrist gelten soll.
Dieser Ausgleichsanspruch gilt allerdings nur, wenn der Zuwendende keine andere Regelung bei Gelegenheit der Zuwendung getroffen hat. (§ 2050 BGB )


Dies müssten Sie noch durch Einsicht in den Überlassungsvertrag abklären.

Ansonsten erben Sie und Ihre Schwester (sollte kein Testament vorhanden sein) gem. §§ 1922 , 1924 BGB zu gleichen Teilen und bilden zunächst bis zur Auseinandersetzung eine sogenannte Erbengemeinschaft.

Ich hoffe Ihnen mit der Beantwortung weitergeholfen zu haben.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen.

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren.


Rechtsanwalt Mathias Drewelow
Fachanwalt für Medizinrecht

Rückfrage vom Fragesteller 03.09.2009 | 18:14

Vielen Dank.
Das bedeutet dass die Schenkung in Höhe von 12.600eu und der Wert ihres Grundstückes geteilt werden muss, wenn nichts anderes schriftlich festgehalten wurde?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.09.2009 | 12:11

Ja, alle Vermögenswerte der Eltern müssen auf Ihre Schwester und auf Sie hälftig verteilt werden.
Wie Sie sich am Ende einigen, ist dabei noch nicht feststehend.
Zum Beispiel kann Ihre Schwester auch das Grundstück behalten und Sie dafür auszahlen.

mit freundlchen Grüßen
RA Drewelow

Bewertung des Fragestellers 03.09.2009 | 19:04

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