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Schenkung - Steuern und Fristen

| 13.10.2013 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Im Zusammenhang mit Überlegungen zur Vererbung von Vermögensteilen innerh.der Famiie hätte ich folgende Fragen:

(1) Ist nach einer Schenkung (eines Anteils an einer Immobilie) unmittelbar eine Schenkungssteuer fällg oder erst im Zusammmenh/ang mit dem späteren Erbe (nach meinem Tod)?
(2) Wird bei der späteren Ermittlung der Gesamtzuwendung an das Kind (Schenkung + Todesfalleistung aus dem Nachlass) der Betrag der Schenkung nur zu einem Bruchteil angesetzt, wenn ich innerhalb von 10 Jahren nach der Schenkung sterbe, z.B. zu 90% bei Tod im 1.Jahr nach der Schenkung, Zu 50 % im 5.Jahr, zu 10% im letzten Jahr?
(3) Meine Frau soll Alleilnerbin werden, dile beiden Kinder auf den Pflichtteil gesetzt werden.
Beide haben in 2010 je eine Zuwendung erhalten mit der Auflage, dass sie mit dem Pflichtteil verrechnet wird.
Wäre es alternativ möglich , den Pflichtteil an das Kind in Form eines Anteils an einer Immobilie auszuzahlen?

Für eine kritische Beurteilung danke ich im voraus.
Mit freundlichen Grüßen,
.

Einsatz editiert am 13.10.2013 19:18:33

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
1. Eine Schenkung ist generell zum Zeitpunkt der Schenkung gegenüber dem Finanzamt zu deklarieren, unabhängig davon, ob Schenkungssteuer anfällt oder nicht. Wenn der Freibetrag für ein Kind, derzeit 400.000 € überschritten wird durch die Schenkung, wird die Schenkungssteuer auch dann unmittelbar fällig.

2. Eine Bruchtteilsrechnung kommt nicht in Frage. Der Freibetrag kann allerdings nur alle 10 Jahre in Anspruch genommen werden. Tritt der Erbfall innerhalb von 10 Jahren ein, dann werden Schenkung und Erbe zusammengerechnet und es fällt die entsprechende Steuer an. Tritt der Erbfall erst nach 10 Jahren ein, dann kann der Freibetrag nochmals vollumfänglich in Anspruch genommen werden.

3. Es ist als Alternative möglich, den Pflichtteil an das Kind durch Übertragung eines Anteils an der Immobilie auszuzahlen. Hier müsste das Kind dann aber in diesem Zusammenhang einen notariellen Pflichtteilsverzicht erklären.

Sie dürfen bei der nunmehr vorzunehmenden Abfindung des Pflichtteilsanspruchs bzw. Übertragung eines Immobilienanteils auch die Schenkung bzw. Zuwendung im Jahr 2010 berücksichtigen, denn diese fällt ebenfalls noch in den 10-Jahres-Zeitraum und muss daher bei der Berücksichtigung der Freibeträge eingerechnet werden, um nicht Gefahr zu laufen, den Freibetrag bereits jetzt zu überschreiten.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.10.2013 | 20:40

Ich habe Ihre deutlichen Erklärungen im wesentlichen verstanden u.danke für die prompte Antwort. Nach Besprechung mit meiner FRau u. unserem Sohn würde ich mir erlauben, auf Sie wegen einer konkreten Beratung, z.B. per Terlefon oder E-Mailie mit Frau u.Sohn besprechen.

Vor der konkreten Abfassung eines Testaments würde ich mich mit Ihnen z.B. per E-Mail oder Telefon in Verbindung setzen.
Freundliche GRüßé nach Magdeburg,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.10.2013 | 20:45

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es freut mich, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Gern können Sie mich kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 13.10.2013 | 20:47

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 13.10.2013 4,6/5,0
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