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Schenkung Rücknahme


13.12.2016 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir haben vor 12 Jahren ein Haus überschrieben bzw. geschenkt bekommen. Im notarvertrag ist nett anderem der Zusatz " der schenker kann die Schenkung jederzeit ohne Angabe von gründen rückgän machen". Jetzt 12 Jahre nach der Schenkung kam per Anwaltsschreiben das aufgrund dieses Zusatztes im Notarvertrag die Schenkung widerrufen wird. Ist dies so rechtsgültig?
13.12.2016 | 22:26

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

da der Schenker sich vorbehalten halte, die Schenkung rückgängig zu machen, sie also zu widerrufen, ist der jetzt durch Anwaltsschreiben ausgesprochene Widerruf rechtsgültig. Wenn dem Anwaltsschreiben allerdings keine vom Schenker unterschriebene Vollmacht beigefügt war. können Sie dieses gem. § 174 BGB zurückweisen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 13.12.2016 | 23:26

Die Basis für unseren enormen finanziellen und handwerklichen Einsatz zum Umbau der Immobilie war diese Schenkung (zur Sicherheit). Auch wurde mündlich mitgeteilt, dass dieses vertragliche Widerrufsrecht nach 10 Jahren verwirkt sei (habe ich damals dummerweise so geglaubt). Es wurden ca. 130000 Euro für die Renovierung von uns investiert. Wird diese Wertsteigerung in irgendeiner Form denn berücksichtigt? Oder ist der Widerruf dann vollumfänglich für den heutigen Zustand (Wert) gültig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2016 | 19:15

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

für eine Verwirkung des Widerrufsrechtes sehe ich zunächst keine Anhaltspunkte. Nur wenn Ihnen wiederholt beweisbar zugesichert worden wäre, daß von dem Widerrufsrecht kein Gebrauch mehr gemacht werde, käme eine Verwirkung in Betracht.

Sie können aber alle Ihre Investitionen dem Herausgabeanspruch entgegenhalten, brauchen also die Immobilie nur herauszugeben, wenn Ihnen Ihre Aufwendungen erstattet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

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