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Schenkung Haus in München

03.02.2016 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


13:56

Sehr geehrte Damen und Herren

Meine Tante ( mit italienischem Pass) möchte mir ein Haus in München schenken.
Ich bin in Deutschland verheiratet ohne Ehevertrag.
Sie möchte sicher sein, dass im Falle einer Scheidung von meinem Mann, ich nicht verpflichtet wäre, die Hälfte des Hauses meinem Mann zukommen zu lassen.
Ist dieses gegeben bei einer Schenkung oder müsste man es vertraglich festsetzen lassen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

03.02.2016 | 12:12

Antwort

von


(567)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


§ 1374 II BGB privilegiert Schenkungen: Die Vorschrift besagt, dass Schenkungen, die Sie während der Ehe erhalten, Ihrem Anfangsvermögen hinzugerechnet werden, so dass sie im Ergebnis nicht berücksichtigt werden, wenn im Rahmen der Scheidung der Zugewinnausgleich ermittelt wird.

Allerdings gilt das nur für den Wert der Schenkung, nicht für spätere Wertsteigerungen des übertragenen Gegenstandes: Wenn das jetzt übertragene Haus im Laufe der Ehe eine Wertsteigerung erfährt, muss dieser Wertzuwachs ausgeglichen werden. Wenn Sie das verhindern wollen, müssen Sie eine notarielle Vereinbarung mit Ihrem Mann dahingehend schließen, dass die Immobilie komplett, das heißt auch die Wertentwicklung, aus der Zugewinnberechnung ausgenommen werden soll.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Rückfrage vom Fragesteller 26.02.2016 | 13:21

Sehr geehrte Frau Holzapfel

Vielen Dank für ihre Antwort.
Gilt dann der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung oder zum Zeitpunkt der Eheschliessung ?

Vielen Dank für ihre Antwort

Freundliche Grüsse

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.02.2016 | 13:56

Se3hr geehrte Fragestellerin,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Für das Anfangsvermögen wird der Wert der Immobilie zum Zeitpunkt der Schenkung berücksichtigt. Dieser Wert wird noch um den Kaufkraftverlust für die Zeit zwischen Schenkung und Ende der Ehezeit bereinigt.

Beim Endvermögen wird der Wert eingestellt, den die Immobilie bei Zustellung des Scheidungsantrages hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen und wünsche Ihnen eine schönes Wochenende.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

ANTWORT VON

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31515 Wunstorf
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