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Schenkung Haus - Notarkosten, kosten grundbuch etc

13.03.2011 02:47 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Hintergrund:

Meine Mutter hat eine Doppelhaushälfte, Wert ca 145T€ (mit ca 135T€ beliehen).

Bisher hatte die Bank als zusätzliche Sicherheit für die Finanzierung der o.g. DHH auch eine Grundschuld auf die Eigentumswohnung meiner Großmutter (Wert Whg: 80T€).

Meine Großmutter ist kürzlich verstorben und ich bin Erbe und moechte die Whg verkaufen. Ohne die zusaetzliche Sicherheit wird aber eine alleinige Anschlussfinanzierung fuer meine Mutter schwierig, da sie u.a. neg schufa eitraege hat.

Es kam der Gedanke auf, dass meien Mutter mir die DHH schenken bzw. ueberschreiben koennte und ich diese dann an sie vermieten koennte.

Fragen
1.) Wie hoch liegen die kosten fuer die uebertragung? (Notarkosten, Kosten Grundbuchamt etc., ich gehe davon aus dass keine schenkungssteuer anfaellt, da die immobilie fast zu 100% belastet ist)

2.) Koennte ich meiner Mutter die Immobilie z.B. nach 2jahren zurück schenken?

2a.) Waeren in diesem Fall die gleichen Kosten zu veranschlagen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ergänzung vom Anwalt 13.03.2011 | 06:16

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1) Bei einem angenommenen Geschäftswert von EUR 145.000,00 – Belastungen werden nicht berücksichtigt – fallen einen 20/10 Notargebühr für den Vertrag in Höhe von EUR 564,00 und einen ½ Notargebühr für den Vollzug in Höhe von EUR 141,00 an.

Hinkommen bei den Notarkosten Auslagen wie Telefon etc., insbesondere – Kopierkosten in Höhe von EUR 0,50 pro Kopie und die Mehrwertsteuer. Manche Notare berechnen eine weitere Gebühr für „sonstige betreuende Tätigkeiten" in Höhe von in diesem Fall EUR 70,50. Zusätzliche Gebühren können auch für besondere Vertragsgestaltungen entstehen. Dies sollten Sie vorab mit dem Notar klären.

Die Grundbuchkosten betragen für die Umschreibung eine 10/10 Gebühr, somit EUR 282,00 und die Auflassungsvormerkung eine ½ Gebühr in Höhe von EUR ½, also EUR 141,00.

Hinsichtlich der Schenkungssteuer kann ich keine abschließende Auskunft geben, da sich der Gegenstandswert nicht nach dem Verkehrswert richtet, sondern nach einer fiktiven Berechnung des Wertes der Jahresnettomietzinses – mit Abschlägen nach Alter etc. Nachdem aber der Freibeträge bei Schenkungen in Ihrem Fall bei EUR 400.000,00 liegt, gehe ich davon aus, dass keine Schenkungssteuer anfällt.

Ergänzend weise ich darauf hin, dass Sie die Mieteinnahmen selbstverständlich versteuern müssen.

Zu 2) Ja. Selbstverständlich können Sie die Immobilie Ihrer Mutter nach zwei Jahren wieder schenken.

Zu 2a) Vorausgesetzt, dass der Wert der Immobilie sich bis dahin nicht verändert hat, werden dieselben Gebühren anfallen. Hinsichtlich der Schenkungssteuer erlaube ich mir den Hinweis, dass der Freibetrag in diesem Fall dann bei EUR 100.000,00 liegt.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

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