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Schenkung Grundstück - wie kann man eine mögliche Scheidung berücksichtigen?

27.03.2008 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meinem Sohn mein Grundstück samt Haus schenken und überschreiben. Gleichzeitig möchte ich für mich ein Wohnrecht auf Lebenszeit verankern. Wie kann ich verhindern, dass bei einer ggf. zukünftigen Scheidung meines Sohnes, Nachteile für mich entstehen bzw. das Grundstück in Teilen bei der Scheidung auf die dann geschiedene Frau meines Sohnes übergeht? Ein Ehevertrag zwischen den Beiden besteht nicht.

Für eine zeitnahe Antwort bedanke ich mich bereits an dieser Stelle.


Mit freundlichen Grüssen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Schenkung kann mit der Auflage verbunden werden, daß sich Ihr Sohn verpflichtet, das Grundstück nicht bzw. auch nicht anteilig an seine Ehefrau zu übertragen. Eine entsprechende Klausel im notariellen Übertragungsvertrag ist möglich und sinnvoll.

Im Übrigen kann die Grundstücksübertragung als Schenkung mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht gem. § 1374 Abs. 2 BGB erfolgen. Dieser sog. priviliegierte Erwert hätte zur Folge, daß der Wert des Grundstückes (nach Abzug etwaiger Verbindlichkeiten) im Ramhen des Zugewinnausgleiches dem Anfangsvermögen Ihres Sohnes zugerechnet würde, so daß die Ehefrau bei einer Scheidung nicht an dem Grundstückswert partizipieren würde.

Die konkrete Ausgestaltung des notariellen Vertrages sollten Sie aber mit dem Notaren besprechen, der wissen wird, wie er den Vertrag konkret formulieren muß, um Ihren Intentionen zu entsprechen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
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