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Schenkung / Erbrecht

18.11.2014 11:19 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Falk-Christian Barzik, Diplom-Finanzwirt (FH)


Zusammenfassung: Anspruch auf Pflichtteilsanspruch, Pflichtteilsergänzungsanspruch, zuvor erfolgte Schenkungen, Berechnung

Meine Mutter hat mir im Jahr 2011 mein Elternhaus überschrieben.
nun ist im Dezember 2013 meine Mutter verstorben und meine Halbgeschwister ( 2 Kinder aus erster Ehe meiner Mutter) verlangen nun ihren Pflichtteil von meinem Eltern Haus.Meine Mutter hat sich ein niesbrauch recht für das Haus von dem Haus vorbehalten welches mit ihrem Tod erloschen ist.
Nun meine Frage Muss ich einen Pflichtteil an meine Halbgeschwister zahlen?Ich habe mich die ganzen Jahre um das haus gekümmert.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gemäß § 2303 BGB sind Ihre Halbgeschwister grundsätzlich pflichtteilsberechtigt.

Die Berechnung der Höhe des Pflichtteils bestimmt sich grundsätzlich gem. § 2311 BGB nach dem Wert des Nachlasses zur Zeit des Erbfalls.

Die bereits 2011 erfolgte Schenkung des Hauses an Sie geht aber ebenfalls nach § 2325 BGB in die Berechnung des Pflichtteiles als sog. Pflichtteilsergänzungsanspruch ein.

Der Wert für die Berechnung des Pflichtteils ist
dabei der Wert des Hauses unter Abzug des Nießbrauchsrechtes Ihrer Mutter. Von diesem Wert werden desweiteren nach § 2325 III BGB 10% abgezogen, da die Schenkung bereits 2 Jahre vor dem Todestag erfolgte. Für jedes weitere zurückliegende Jahr würden weitere 10% abgezogen.

Ergebnis: Nur auf das Haus bezogen (ohne weiteren Nachlass) beträgt der Pflichtteilsanspruch 90% des Wertes des Hauses -nach Abzug des Nießbrauchrechtes- zum Zeitpunkt der Überschreibung in 2011.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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