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Schenkung 2xy

21.11.2019 11:24 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


12:58
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt.

Kurz vor dem Tode meiner Mutter verkaufte diese ein Grundstück
an meine Cousine. Das Geld wurde mir gegeben.
3 Monate später verstarb sie und ich war Alleinerbe.
Wie wird diese Schenkung steuerrechtlich betrachtet?
Freundliche Grüsse


21.11.2019 | 11:52

Antwort

von


(950)
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01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

steuerrechtlich macht es keinen Unterschied, ob eine Schenkung oder ein Erwerb von Todes wegen vorliegt.

§ 1 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 ErbStG:
"Der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) unterliegen
1. der Erwerb von Todes wegen;,
2. die Schenkungen unter Lebenden; [...]."

Wenn Sie mir mitteilen, wie die Schenkung vonstattenging und um welchen Betrag es geht, kann ich mehr dazu sagen.

Für Kinder gibt es einen Freibetrag in Höhe von 400.000 € (§ 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2019 | 12:17

Sehr geehrter Rechtsanwalt.

Das Grundstück wurde einfach verkauft in 2017 . Der Wert ist 88tsd. Euro.
Muss das in die Erbschaftssteuererklärung von 2019 nachträglich? Bzw. Ist die Steuerklärung von 2017 dazu noch da, die ich noch machen muss aus Versäumnis,da ich wegen Arbeit in der Schweiz war 2 Jahre lang bis 2019.
Wie ist der Steuersatz?
Vielen Dank.
Freundliche Gruesse.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2019 | 12:58

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre weiteren Angaben.

Als Kind der Schenkerin fallen Sie in die Erbschaftssteuerklasse I (§ 15 Abs. 1 ErbStG ).

Zunächst ist der Erwerb "nur" gemäß § 30 Abs. 1 ErbStG anzuzeigen.

Keine Anzeigepflicht besteht, wenn eindeutig und klar feststeht, dass keine Schenkungsteuer entstanden ist.

Der Steuersatz ergibt sich aus § 19 ErbStG .

Nach Ihren Abgaben besteht aber keine Steuerpflicht, da der Wert unterhalb des Freibetrages von 400.000 € liegt ("steuerfrei bleibt [...] der Erwerb [...] der Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 [...] in Höhe von 400 000 Euro".

Sie könnten beispielsweise, das jetzige Erbe anzeigen und auch die damalige Schenkung mit abgeben.

§ 30 Abs. 4 ErbStG :
"Die Anzeige soll folgende Angaben enthalten:
1. Vorname und Familienname, Identifikationsnummer (§ 139b der Abgabenordnung), Beruf, Wohnung des Erblassers oder Schenkers und des Erwerbers;
2. Todestag und Sterbeort des Erblassers oder Zeitpunkt der Ausführung der Schenkung;
3. Gegenstand und Wert des Erwerbs;
4. Rechtsgrund des Erwerbs wie gesetzliche Erbfolge, Vermächtnis, Ausstattung;
5. persönliches Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser oder zum Schenker wie Verwandtschaft, Schwägerschaft, Dienstverhältnis;
6. frühere Zuwendungen des Erblassers oder Schenkers an den Erwerber nach Art, Wert und Zeitpunkt der einzelnen Zuwendung."

Um Ihre Fragen abschließend beantworten zu können, müssten alle Tatsachen (auch den Wert des Erbes) - und nicht nur ein Ausschnitt davon - bekannt sein.

Werden durch Nichtangabe oder verspätete Abgaben Steuern nicht abgeführt, so kommt eine Steuerhinterziehung in Betracht.
Es könnte dann nötig sein, einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin für Steuer-/Strafrecht hinzuzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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