Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkung 2009, jetzt Erbe ausschlagen?

| 10.04.2021 17:15 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Wird eine Immobilie im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen, gehört sie später nicht mehr zum Nachlass, auf den Gläubiger zugreifen können.

Guten Tag,
Meine Mutter hat mir 2009 per Schenkung ihr Zweifamilienhaus übertragen (i.S. vorweggenommener Erbfolge). Der Grundbucheintrag erfolgte 2009 inklusive einem lebenslangen Wohnrecht für meine Eltern über die untere Wohnung, eine von 2 Garagen sowie Garten- und Kellermitbenutzung.
Meine Eltern hatten mich (ich bin Einzelkind) per Erbvertrag jeweils als Alleinerbin eingesetzt.
Mein Vater starb 2017, jetzt Anfang 2021 ist meine Mutter ebenfalls verstorben. Ihre Schulden übersteigen zum Todestag ihr Vermögen.
Meine Frage: wenn ich das Erbe meiner Mutter ausschlage, darf ich dann das 2009 übertragene Haus bzw. den Erlös, wenn ich es verkaufe, vollständig behalten, weil die Schenkung mehr als 10 Jahre zurückliegt?
Danke & freundliche Grüße

10.04.2021 | 19:12

Antwort

von


(936)
Bertha-von-Suttner-Straße 9
37085 Göttingen
Tel: 0551 707280
Web: http://rkm-goettingen.de/gero-geisslreiter-verwaltungsrecht
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind bereits seit 2009 Eigentümerin der Immobilie. Der Erbfall führt nun nicht dazu, dass Sie etwas - oder gar das ganze Haus - an die Nachlassgläubiger zurückgeben müssten. Die genannte Zehnjahresfrist betrifft lediglich die Anrechnung einer Schenkung auf die Erbschaft, wenn es neben Ihnen weitere Erben geben sollte, die ebenfalls einen Erbteil haben.

Das lebenslange Wohnrecht ist jetzt endgültig erloschen und im Wege der Grundbuchberichtigung im Grundbuch auszutragen. Auch am Wohnrecht sind die Nachlassgläubiger in keiner Weise beteiligt.

Sie können also ausschlagen, ohne befürchten zu müssen, das Haus zu verlieren. Das Haus gehört nämlich nicht zum Nachlass.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Gero Geißlreiter
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Bewertung des Fragestellers 10.04.2021 | 19:42

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Schnelle und verständliche Antwort, vielen herzlichen Dank!

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Herzlichen Dank!

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Gero Geißlreiter »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 10.04.2021
5/5,0

Schnelle und verständliche Antwort, vielen herzlichen Dank!


ANTWORT VON

(936)

Bertha-von-Suttner-Straße 9
37085 Göttingen
Tel: 0551 707280
Web: http://rkm-goettingen.de/gero-geisslreiter-verwaltungsrecht
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Sozialrecht, Öffentliches Baurecht, Erbrecht, Ausländerrecht, Fachanwalt Verwaltungsrecht