Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schenkung, vorgezogenes Erbe? Zinsloser Kredit von Verwandtschaft aus dem Ausland

| 14.11.2010 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zur Finanzierung einer Immobilie haben uns unsere Eltern angeboten uns Geld zu schenken.
Gibt es Freibeträge? Wenn ja, wie hoch sind diese? Wenn nein, wie hoch wäre die Schenkungssteuer? Wenn es Freibeträge gibt, werden die dann im Erbfall auf das Erbe angerechnet und es müsste quasi im Nachhinein Erbschaftssteuer gezahlt werden? Leider ist bei uns in den nächsten 10 Jahren scher mit einem Erbfall zu rechnen.
Gleichzeitig will uns Verwandschaft aus der Schweiz mit einem zinslosen Kredit bei der Finanzierung unterstützen. Gibt es da bzgl. der Überweisung aus dem Ausland etwas zu beachten? Wir wollen auf keinen Fall in den Verdacht der Geldwäsche kommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung
unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben dieser
Plattform.

Wenn innerhalb der nächsten 10 Jahre ein Erbfall eintritt, so wird diese Schenkung dem Erbanteil, der auf Sie entfällt dazugerechnet und von der Summe insgesamt der Freibetrag abgezogen. Erbschaftsteuer wird auf den Restbetrag erhoben.

Der Freibetrag von jedem Elternteil an ein Kind beträgt Euro 400.000. Jeder Ehegatte kann somit von seinen Eltern Euro 800.000 erhalten, ohne dass bei Ihnen Schenkungsteuer anfällt.

Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass jeder Elternteil unab-
hängig vom anderen eine eigene Überweisung aus seinem eigenen Geldvermögen vornimmt. Liegt ein gemeinschaftliches Konto der Eltern vor, so empfiehlt es sich dennoch, zwei Überweisungen vorzunehmen.

Im Erbfall fällt nur dann Erbschaftsteuer an, wenn der Nachlass und die Schenkung den Freibetrag von Euro 400.000 übersteigt.

Liegt der übersteigende Betrag bis zu Euro 75.000, beträgt die Steuer hierauf 7 %, ab 300.000 Euro 11 %, ab 600.000 Euro 15%.


2. In Ihrem Fall ist der Zufluss des Darlehensbetrages aus der Schweiz gemäß § 26 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) in Verbindung mit § 59 Abs. 1 Nr. 1 Außenwirtschaftsverordnung (AWV) an die Deutsche Bundesbank zu melden. Formulare dafür erhalten Sie bei Ihrer Bank.

Es handelt sich Zahlungen von Gebietsfremden im Sinne dieser Vorschriften an Gebietsansässige (also an Sie mit Wohnsitz in Deutschland) von den Gebietsansässigen zu melden. Das sind rein statistische Meldungen, die nicht mit einer Weitergabe an das Finanzamt verknüpft sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen, für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung,

mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

Bewertung des Fragestellers 15.11.2010 | 08:46

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnelle, ausführliche und gut verständliche Antwort."