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Scheinselbständigkeit als Kleinunternehmer

| 25.12.2010 21:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban


hallo,
habe zwei jahre als kleinunternehmer für ein fitnessstudio promotion gemacht und rechnungen geschrieben und hatte nur einen auftraggeber.Das ganze ist nun ein Jahr her,nun habe ich von der rentenversicherung ein schreiben bekommen das die das studio eine betriebsprüfung hatte und sie denken es war ein angestelltenverhältnis.Meine Frage muss ich jetzt für zwei jahre die sozialabgaben zurück zahlen und muss ich strafe zahlen.Habe so ca 800 euro im monat verdient.
Vielen Dank für Ihre Antwort

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben dieser Plattform.

Nachdem Sie aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, kann der frühere Arbeitgeber keinen Rückgriff mehr bei Ihnen nehmen. Er muss die Sozialversicherungsbeiträge nach § 28 SGB IV allein tragen, da Sie dort keinen laufenden Lohn mehr beziehen.

Die Deutsche Rentenversicherung kann bei Ihnen die Beiträge nicht einfordern, nur beim früheren Arbeitgeber.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bereits damit Ihre Frage beantworten, für eine Nachfrage stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin


§ 28g SGB IV

Beitragsabzug

Der Arbeitgeber und in den Fällen der nach § 7f Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 auf die Deutsche Rentenversicherung Bund übertragenen Wertguthaben die Deutsche Rentenversicherung Bund hat gegen den Beschäftigten einen Anspruch auf den vom Beschäftigten zu tragenden Teil des Gesamtsozialversicherungsbeitrags. Dieser Anspruch kann nur durch Abzug vom Arbeitsentgelt geltend gemacht werden. Ein unterbliebener Abzug darf nur bei den drei nächsten Lohn- oder Gehaltszahlungen nachgeholt werden, danach nur dann, wenn der Abzug ohne Verschulden des Arbeitgebers unterblieben ist. Die Sätze 2 und 3 gelten nicht, wenn der Beschäftigte seinen Pflichten nach § 28o Absatz 1 vorsätzlich oder grob fahrlässig nicht nachkommt oder er den Gesamtsozialversicherungsbeitrag allein trägt oder solange der Beschäftigte nur Sachbezüge erhält.

Nachfrage vom Fragesteller 25.12.2010 | 22:01

vielen dank für ihre schnelle antwort habe das schreiben am 24 erhalten,Sie können sich denken war ein schreckliches Weihnachten.Meine Frage kann muss ich wegen der Scheinselbständigkeit (weil ich nur einen Auftaggeber hatte) Stafe zahlen?
Vielen Dank für Ihre Rückantwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.12.2010 | 09:40

Sehr geeehrter Fragesteller,

nein, Sie müssen keine Strafe zahlen. Die Beurteilung der Sozialversicherung ist Aufgabe des Arbeitgebers, hier des Auftraggebers. Sie haben hier nichts zu befürchten.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

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