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Scheidungskosten: Galt die Kostenbeteiligung nur für einen Anwalt?


15.05.2006 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,

ich wurde im Mai 2004 geschieden, bevor ich die Scheidung eingereicht habe, habe ich mit meinem damaligen Mann vereinbart, dass nur ich einen Anwalt beauftrage und wir die Scheidungskosten danach 50/50 aufteilen. Wir hatten vorher schon alles aufgeteilt und geklärt und es gab keinen "Streitwert" ansich. Er hat dann aber doch einen Anwalt beauftragt, hat Ihm die Mandantschaft nach einiger Zeit wieder entzogen und zum letzten Termin einen zweiten Anwalt mitgebracht, den ersten Anwalt bezahlte die Prozesskostenhilfe, die Kosten des Zweiten musste er selbst tragen (vor Gericht wurden die Kosten gegeneinander aufgehoben). Da wir aber vorab die Vereinbarung getroffen hatten die Kosten zu teilen, hätte ich nun gerne mein Geld. Ich habe Ihn schön öfters darauf angesprochen und er wollte das Geld auch zahlen, hat angeblich 2 Raten überwiesen, was aber gelogen war, da das Geld nie ankam. Wir hatten vor kurzem einen Termin ausgemacht für eine persönliche Übergabe, die er jedoch kurz vorher abgesagt hatte.

Habe ich Chancen mein Geld zu bekommen und muss ich es einklagen? Wenn mir das Geld zusteht, dann nur die Prozesskosten oder die gesamten Kosten inkl. Anwalt?

Vielen Dank!!

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Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der Online-Rechtsberatung.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. Es dürfte sehr schwierig sein, die Kosten von Ihrem geschiedenen Ehemann zurückzubekommen. Aufgrund der vom Gericht im Rahmen der Ehescheidung getroffenen Kostenregelung wurden die Kosten gegeneinander aufgehoben, d.h. jeder trägt seine Anwaltskosten und die Gerichtskosten werden hälftig geteilt.

2. Sie müssten somit irgendwie beweisen können, dass Sie mit Ihrem Ehemann etwas anderes vereinbart haben, es wäre diesbezüglich geschickter gewesen, dies auch in der Kostenfolge, die vom Gericht ausgesprochen wurde, festzuhalten. Wenn Sie nichts schriftliches haben, dürfte dies schwierig werden.

3. Im Übrigen kann angenommen werden, dass die Kostenbeteiligung nur galt, solange nur ein Anwalt beteiligt war. Ihr geschiedener Ehemann hat dann aber doch einen eigenen RA beauftragt.

4. Versuchen Sie somit lieber von ihm etwas Schriftliches zu bekommen, auf dieser Grundlage könnten Sie das Geld einklagen. Sollten Sie diesbezüglich keine Nachweise haben, kann ich Ihnen nicht zu einem Prozess raten.

Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihne gerne zur Verfügung. Dies ist auch von Heidelberg aus auf die Entfernung zu Ihnen möglich und grundsätzlich kein Problem.
Gerne nutzen Sie auch unsere Online-Rechtsberatung über unsere Internetseite www.Fachanwalt-Heidelberg.de oder rufen Sie uns einfach an.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau


Erbrecht - Scheidungsrecht - Unterhaltsrecht - Sorgerecht - Adoptionsrecht
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www.Fachanwalt-Heidelberg.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.05.2006 | 18:14

Das heißt aber, das mir die Hälfte der Prozesskosten zusteht und ich diese auch einfordern kann? Gibt es eine Verjährungsfrist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.05.2006 | 16:57

Sie können die Hälfte der Gerichtskosten verlangen. Sie haben diesbezüglich auch die Möglichkeit bei Gericht einen Kostenfestsetzungsbeschluss zu beantragen. Bitte setzen Sie sich doch bitte dirket mit dem Gericht in Verbindung. Hier hilft man Ihnen sicherlich gerne weiter.

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