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Scheidungsfolgen/ Familienrecht


| 14.06.2007 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Betreff: Scheidungsfolgen

Nachricht: Hallo, mein LG und Vater meiner Tochter ( 2 Jahre) wurde in 12.2006 geschieden. Unter anderen wurde die Zwischenfeststellungsklage der EX-Frau abgewiesen und der Ehevertrag als gültig erachtet. Defakto bekäme Sie keinen nachehelichen Unterhalt und keinen Versorgungsausgleich. Nur die ehelichen gemeinsamen Kinder bekämen natürlich Unterhalt. Bei der Verhandlung gab Sie an, Sie seie in einer Zwangslage gewesen ( vorehelicher Intimkontakt), desweiteren seie die Geschäftsgrundlage weggefallen, weil Sie nie Kinder wollten. Ausserdem wollte Sie immer studieren und in Erwartung bzw wegen der Ehe nie getan hat. ( Aktuell hat sie vor 6 Monaten angefangen ihr Abi nachzuholen). Laut ihrer Aussage hätte Sie sich erst näher auf meinen LG eingelassen, nach dem Eheversprechen. ( Ehevertrag 06.05.1998, Aufgebot 15.05.1998 und Heirat 17.07.1998). Alle 3 Punkte konnte Sie nicht beweisen. Und kann es immer noch nicht. Sie ging in Berufung beim OLG. Seidem gehen die SChreiben hin und her und die Aussagen wiederholen sich immer wieder ohne neue Beweise. Weiterhin gibt Sie an, das sie sich nicht sicher seie, dass die Ehe entgültig zerrüttet seie. ( seit 09.2004 getrennt). Er lebt mit mir zusammen und auch sie hat einen Freund, was wir ihr nicht beweisen können, weil er nach ihren Angaben ein platonischer Freund ist. Nun meine Fragen: Wielange zieht sich dieses HIN UND HER noch? Kann SIE die Scheidung noch bis 09.2007 hinauszögern?? Was überprüfen die Richter denn noch??? REicht es, dass Sie sagt, sie denkt die Ehe seie noch nicht endgültig zerrüttet? Meine Tochter heisst mit Nachnamen wie ihr Vater. Eine HOchzeit unsererseits wurde schon bei der Geburt beschlossen.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Wie lange das gerichtliche Verfahren noch andauert, kann natürlich nicht beantwortet werden. Dieses liegt allein im Ermessen des zuständigen Gerichts. Die Richter werden beurteilen, wann alles Notwendige vorgetragen ist, sodass Sie zu einer Entscheidung kommen können.

Das Gericht ist eine neue Tatsacheninstanz. Das bedeutet, dass alle Fragen zum Sachverhalt neu vorgetragen und beurteilt werden müssen. Das OLG ist nicht an die Feststellungen des Familiengerichts gebunden. Folglich werden die zuständigen Richter erneut prüfen, ob die Ehe tatsächlich zerrüttet ist und somit geschieden werden kann.

Die Ehefrau Ihres Lebensgefährten wird wohl nicht darstellen können, dass die Ehe nicht gescheitert ist. Vorliegend handelt es sich um einen Fall des § 1565 Abs. 1 S. 2 BGB, das heißt, das zuständige Gericht muss das Scheitern der Ehe prüfen. Hierfür müsste durch Ihren Ehemann Beweis angetreten werden, dass die Ehe gescheitert ist. Dieses wird voraussichtlich geschehen sein, somit kann die Ehe auch grundsätzlich geschieden werden. Es reicht dann wohl nicht mehr aus, dass die Ehefrau lediglich vorträgt es läge keine gescheiterte Ehe vor.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

Nachfrage vom Fragesteller 14.06.2007 | 20:32

Hallo,

natürlich hat er jetzt vorgetragen, dass er mit mir lebt und das Sie ( EXfrau) im das Sorgerecht entziehn wollt und Gewaltschutz beantragte usw.
Ich denke das lässt sich auch ganz klar beweise, dass Sie gescheitert ist.

Mir ist nur ein Rätsel, wie Sie ( Exfrau) beweisen will, dass Sie in einer Zwangslage war, nie Kinder wollte und studieren wollte.
Sie hat ja nicht mal ein Abitur.
Und zwei ungewollte Kinder sind auch ein bischen übertrieben.

Aber Sie stellt die Zwangslage so dar, dass Sie MOslimin ist und keinen Mann mehr gefunden hätte.
Sie ist eine völlig westlich eingestelle Frau.

Kann das OLG den Islam berücksichtigen obwohl alles frei erfunden ist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.06.2007 | 09:22

Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Hinsichtlich der Zwangslage ist die Exfrau Ihres Lebensgefährten darlegungs- und beweisbelastet. Dies bedeutet, dass zu zunächst glaubhaft darlegen muss, dass eine solche Zwangslage vorgelegen hat. Dies kann jedoch von Ihrem Lebensgefährten bestritten werden, wodurch sie gezwungen wäre auch zu beweisen, dass sie aufgrund Ihres Glaubens heiraten muss und auch einen entsprechenden Ehevertrag zu unterzeichnen.

Inwieweit das erkennende Gericht diesem Vortrag und den Beweisen Glauben schenken wird, kann selbstverständlich nicht von hieraus beurteilt werden. Die Beweiswürdigung ist allein Sache des zuständigen Gerichts. Darüber hinaus sind mir die angebotenen Beweise auch nicht bekannt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

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