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Scheidungsanwalt: Bewertung im Internet denunziert

| 01.04.2013 22:46 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


09:22

Zusammenfassung:

Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch bei Stellungnahme zur Internetbewertung

Bitte nur durch einen Anwalt mit 4,5 oder besser. Vielen Dank fürs Verständnis.



Guten Tag, guten Abend.


Folgende Frage:

In einer Scheidungssache hatte ich einen Anwalt aus Köln zu Rate zu ziehen.

Dieser Anwalt hat sich über alle Massen ungeschickt, parteischädigend verhalten. Mit Falschberatung und, so sehe ich das, sogar offener Nötigung während des Termins.

Seine Prozessführung war desaströs und bringt mich heute Monat für Monat in die Ruin.

*

Nun habe ich dieses im Internet bei einer Bewertungsfunktion klar formuliert.

In der Sache klar und ehrlich, in der Schlussfolgerung pointiert.

*

Auf diese Bewertung hat er geantwortet - und behauptet wahrheitswidrig:

Es sei "... darauf hinzuweisen, dass der Mandant bereits drei verschiedene Kanzleien aufgesucht hat, die er alle wegen angeblicher Falschberatung beschuldigte und öffentlich denunziert."

a) ... ist falsch, dass ich 3 verschiedene Kanzleien aufgesucht hätte.
b) ... ist falsch, dass ich diese (behaupteten) Kanzleien wegen angeblicher Falschberatung beschuldigt und "öffentlich denunziert" hätte.

Nichts läge mir ferner.

*

Ein Alias ist nicht ein Realname. Aber nichts ist so privat wie das Internet. Wer will und kann - das wissen wir alle - kann schnell Dinge entschlüsseln.

Was raten Sie? Ich möchte nicht wahrheitswidrig auf mir sitzen lassen, ich würde pauschal "alle möglichen" (Geschäfts-) partner öffentlich "denunzieren".

Zumal der Begriff "denunzieren" nicht den Aspekt der Ehrlich- und Aufrichtigkeit in sich trägt, sondern den Begriff des Hinterhältigen, Gemeinen, des nicht offenen.

*

Darüber hinaus legt er mehrere Details des genötigten Vergleichs öffentlich, nennt konkrete Zahlen dieses Vergleichs, Stellungnahmen der Richterin und anderes.

*

Eine Abmahnung würde mir nicht allein reichen, sondern eine gerichtliche Klärung der Sache wäre mir angenehm - vor dem Hintergrund Parteiverrat, Falschberatung und anderes.

Was raten Sie?


Freundliche Grüsse aus dem kalten Süden

Eingrenzung vom Fragesteller
01.04.2013 | 22:59
01.04.2013 | 23:15

Antwort

von


(1735)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ich würde hier wie nachstehend beschrieben vorgehen:

1.
Zunächst könnten Sie versuchen, dieses mit dem Portalbetreiber zu klären, diese Stellungnahme zu löschen.

Dazu müssten Sie die Falschbehauptungen nachweisen, wie ansonsten auch.

2.
Sie können am besten nach einer nicht erfolgreichen Abmahnung des Verhaltens einen Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch durch einen Anwaltskollegen (aus Gründen der Waffengleichheit) geltend machen lassen.

Die Sie nicht vorgefallenen Konsultierungen von drei Anwaltskanzleien und Behauptungen erst gar nicht beweisen können, möge der Anwalt diese Behauptungen untermauern.

Aber auch ansonsten habe ich Zweifel daran, ob diese Behauptungen so stehen bleiben können, denn es könnte eine Verletzung der anwaltlichen Schweigepflicht vorliegen.

3.
Sie können und sollten sich an die Rechtsanwaltskammer wenden und dieses - die anwaltliche Pflichtverletzung - schriftlich rügen.

4.
Sie könnten eine Strafanzeige erwägen, wenn die Behauptungen nachweislich falsch sind.

Ohne anwaltliche Hilfe wird dieses nur schwer zu schaffen sein, aber Sie können die Anwaltskosten als Schadensersatzposition mit geltend machen.

Problematisch könnte es sein, dass Sie potentiell als Anspruchsinhaber/Opfer von Dritten erkannt werden müsse, also in Bezug auf den Alias-Namen.

Solange aber z. B. dieses von Ihrem ehemaligen Ehegatten oder Freunde bzw. Bekannte möglich und nicht ganz fernliegend ist, würde dieses schon ausreichen meines ersten Erachtens nach.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 01.04.2013 | 23:40

Lieber Herr Hesterberg,


vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit den einzelnen PUnkten kann ich in der Tat etwas anfangen. Nur Ihr Punkt 2: Wie macht man das: Abmahung, Unterlassungs-, Beseitigungsanspruch.

Vor allem: MUSS man dieses vor einer Strafanzeige machen? Ich vermute nicht, oder?

Gruss Gott!




Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.04.2013 | 09:22

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

1.
Abmahnen heißt, dass Sie das Verhalten des Anwalts rügen und bei Nichterfüllung Ihres Anspruches (Beseitigung der Stellungnahme) einen Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch gerichtlich ggf. geltend machen.

2.
Richtig, eine Strafanzeige müssen Sie nicht zwingend vorher erheben.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.04.2013 | 06:30

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Verständlich, aber die Antworten sind mir einfach zu kurz, einfach zu sehr aus dem Allgemeinen, Unkonkreten (Beispiel Abmahnung).

Bitte bedenken Sie: 50 Euro Einsatz sind für einige Leute viel Geld.

"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.04.2013
3,6/5,0

Verständlich, aber die Antworten sind mir einfach zu kurz, einfach zu sehr aus dem Allgemeinen, Unkonkreten (Beispiel Abmahnung).

Bitte bedenken Sie: 50 Euro Einsatz sind für einige Leute viel Geld.


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