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Scheidungsantrag und deren Folgekosten


| 12.12.2005 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

1.) Wo, wann und wie wird eine Scheidung beantragt (9 Jahre Ehe)
2.) Wie läuft eine Scheidung ab, wenn zuvor nichts einvernehmlich geregelt wurde und was kostet eine solche Scheidung einschl. Gerichts- und Anwaltskosten ca.?
- kein Aufenthaltsbestimmung und kein Umgang fürs 8 jährige Kind schriftlich festgelegt wurde?
- keine Unterhaltshöhe einvernehmlich schriftlich vereinbart wurde, weder fürs Kind noch für die Noch-Ehefrau?
- Der Zugewinn nicht einvernehmlich geregelt wurde?

3.) Zählt der Versicherungsbestand einer Lebensversicherung, die seit 2 Jahren auf eine Direktversicherung umgestellt wurde, aber bereits vor der Ehe abgeschlossen wurde zum Zugewinn und können die Beiträge nach der Scheidung als Belastung abgezogen werden?
12.12.2005 | 19:01

Antwort

von


141 Bewertungen
Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

1. Die Scheidung wird beim Familiengericht beantragt. Bzgl. der Antragsstellung ist zu beachten, dass sich die Ehegatten anwaltlich vertreten lassen müssen. Der Antrag muss daher von einem Anwalt erhoben werden.

2. Die Kosten für eine Scheidung hängen vom Streiwert ab.
Wie teuer allerdings konkret eine Scheidung ist, hängt vom Einzellfall ab. Denn die Gerichts- und Rechtsanwaltskosten werden umso höher, je mehr mit der Scheidung geregelt werden muss. Wird also auch über das Umgangsrecht, den Unterhalt und Zugewinnausgleich gestritten, kann der Streiwert sehr schnell eine fünf stellige Summe oder mehr erreichen. Bei der Berechnung wird das Einkommen und weiteres Vermögen berücksichtigt. Geht man z.B. von einem Einkommen des Ehemanns in Höhe von 2.000 € aus und wird über den Unterhalt und Zugewinn gestritten, dann betragen die Anwalts- und Gerichtsgebühren für jeden ca. 3.000 € (Richtwert).

3. In der Zugewinngemeinschaft werden bei Scheidung Lebensversicherungen auf Kapitalbasis in den Zugewinn mit eingerechnet. Lebensversicherungen auf Rentenbasis dagegen werden nicht dem Zugewinn zugeschlagen, sondern dem Versorgungsausgleich. Es gilt aber das Stichtagsprinzip. Das Gericht berücksichtigt die Form der Lebensversicherung, die am Tag der Zustellung des Scheidungsantrags bestand.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2005 | 13:57

Nachfrage:
Kann die Scheidung auch erfolgen ohne daß folgendes geregelt ist?:
-Aufenthaltsbestimmung und Umgangsrecht für die 8 jährige Tochter
-Kindesunterhalt
-Betreuungsunterhalt
-Zugewinn
Wenn ja, könnten dann ohne schriftliche Einigung diese Punkte einvernehmlich von Fall zu Fall zwischen den Geschiedenen in gütlicher Absprache geregelt werden um Kosten zu sparen?
Wenn nein, wer veranlaßt dann für was die Regelung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2005 | 13:26

Sehr geehrter Ratsuchender,

selbstverständlich können Sie sich zunächst nur scheiden lassen. Die Fragen zum Unterhalt und Aufenthaltsbestimmungsrecht können die Parteien einvernehmlich regeln. Dies reduziert die Gebühren. Lassen Sie sich von einem Anwalt vor Ort beraten.

Ich bitte die Verzögerung zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de

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