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Scheidung zwischen Deutscher und Amerikaner mit Kindern Eilt!!!


30.12.2007 21:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Folgender Verhalt:
Ich bin seit 1995 mit einem Amerikaner verheiratet, habe mit ihm bis 2005 in Deutschland gelebt, dann wurde er als US-Soldat zurück nach Missouri versetzt. Wir zogen dahin und ich ging im Mai 2006 mit den Kindern hier Urlaub machen, als mein Mann im August keine Rückkehr wollte blieb ich mit den Kindern hier.
Nun hat mein Mann in den USA die Scheidung eingereicht. Dies wurde am 5. Dezember in einer US Zeitung veröffentlicht, ich habe hiervon durch eine Bekannte erfahren und habe noch keine Unterlagen über diese Tatsache erhalten Lt. Zeitung habe ich 45 Tage zu reagieren... die Zeit läuft also weg.... Wie verhalte ich mich?
Kann ich die Scheidung nach deutschem Recht verlangen? Nehme ich einen deutschen Anwalt oder amerikanisch und wie gehe ich vor?
Ich bin Harz IV Empfängerin und mache mir auch über die Kostenübernahme und das Sorgerecht für die Kinder Gedanken.
Kann er verlangen die Kinder nach nunmehr 19 Monaten zu bekommen? Er zahlt auch bis heute keinen Unterhalt.
Und hat minimalen Kontakt zu den Kindern.
Am wichtigsten jedoch wie sichere ich den Unterhalt ab und was mache ich, falls er z.b Schulden gemacht hat?
Sollten Sie noch Fragen haben, so erreichen Sie mich unter ncjcstrickland@yahoo.com

Vielen Dank!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellten Fragen, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Bezüglich Ihrer Frage, ob Sie eine Scheidung nach Deutschem Recht durchführen können, gilt es nach Art. 17 Abs.1 EGBGB zu prüfen, ob der Scheidungsantrag in den USA bereits zugestellt ist bzw. ob eine hiermit vergleichbare Handlung bereits vorgenommen ist. Sollte in dem betroffenen Bundesstaat eine Veröffentlichung in der Zeitung einer solchen Handlung gleich stehen, so können Sie eine Scheidung in Deutschland nach deutschem Recht nicht mehr durchführen. Es besteht dann ein Prozesshindernis der sog. "anderweitigen Rechtshängigkeit". Ein deutsches Gericht darf dann über einen möglichen Scheidungsantrag nicht mehr entscheiden.

Bzgl. der Beantwortung Ihrer übrigen Fragen kommt es darüber hinaus auch darauf an, in welchem Bundesstaat die Scheidung durchgeführt werden soll.

Ich empfehle Ihnen, sich mit einer international tätigen Kanzlei in Verbindung zu setzen. In Deutschland würde das Gericht Ihnen Prozesskostenhilfe gewähren. Ob es dergleichen in den USA bzw. dem Bundesstaat auch gibt, müsste ein Anwalt vor Ort klären. In jedem Falle könnten Sie einen Anwalt sogar mit einem Beratungsschein aufsuchen, welchen Sie vorher beim Amtsgericht beantragen müssten.

Gleichwohl hoffe ich, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine Nachfrage stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
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