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Scheidung von einer ausländischen Frau

07.08.2019 00:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Das Aufenthaltsrecht eines Ausländers der ein deutsches Kind in Ausübung des Sorgerechts betreut wird richtet sich nach 28 Abs. S. 1 Nr.. 3 AufenthG. Es besteht ein Anspruch auf Verbleib in Deutschland. Für ausländische Geschwister besteht ein abgeleitetes Recht auf Aufenthalt.

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich will mich von meiner Frau scheiden lsssen. Ca. Drei Jahre verheiratet, leben aber erst seit einem Jahr zusammen in Deutschland. Der Grund warum sie nun hier ist, ist weil wir ein gemeinsames Kind haben und ich wollte das das Kind in Deutschland zu Welt kommt. Meine Ehefrau hat ein Kind aus ihrer ersten Ehe und für ihr Kind müsste ich, bzw. jemand den ich kenne , eine Verpflichtungserklärung ab geben.
Nun zu meiner Frage,
1. wenn ich mich scheiden lasse, lasse ich natürlich nicht zu das mein Kind ins Ausland gebracht wird. Aber wie ist das mit dem befristetem Aufenthalt meiner Frau?
2. was geschieht mit dem Stiefkind?
3. angenommen es würde nachdem Scheidung nichts passieren,
Meine Frau dürfte in Deutschland bleiben wegen des gemeinsamen Kindes, aber was passiert mit ihrem Kind aus erster Ehe?
4. selbst wenn wir uns zusammen raufen, was geschieht mit ihrem Kind aus erster Ehe wenn nach 5 Jahren die Verpflichtungserklärung ausläuft!
07.08.2019 | 01:46

Antwort

von


(39)
Am Wehrhahn 41
40211 Düsseldorf
Tel: +49-211-59878-621
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

ich gehe die Fragen einzeln durch.

1. Ich gehe davon aus, dass das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und von der Mutter betreut wird. In diesem Fall wird die Aufenthaltserlaubnis der Mutter wegen Ausübung des Sorgerechts erteilt bzw. verlängert.

2. Da das Stiefkind aufenthaltsrechtlich quasi an der Mutter "klebt" wird auch der Aufenthalt des Kindes entsprechend verlängert, <a href="http://dejure.org/gesetze/AufenthG/34.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 34 AufenthG: Aufenthaltsrecht der Kinder">§ 34 AufenthG</a> .

3. Es gibt nur zwei Kinder nämlich ein gemeinsames und ein Stiefkind richtig? Insofern ist Frage drei deckungsgleich mit Frage 2. oder sehe ich das falsch?

4. Die Aufenthaltserlaubnis des Kindes wird unabhängig von der Verpflichtungserklärung verlängert. Insofern ergeben sich keine Änderungen. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht sogar die Möglichkeit, dass das Kind ein unbefristetetes Aufenthaltsrecht erwirbt. Voraussetzung hierfür ist dass das Kind nach fünf Jahren das 16 Lebensjahr vollendet hat (siehe <a href="http://dejure.org/gesetze/AufenthG/35.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 35 AufenthG: Eigenständiges, unbefristetes Aufenthaltsrecht der Kinder">§ 35 AufenthG</a> ). Ist dies nicht der Fall, wird die Aufenthaltserlaubnis befristet abhängig von der Mutter weiter verlängert.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
<!--dejureok-->


Rechtsanwalt Malek Shaladi

Rückfrage vom Fragesteller 07.08.2019 | 05:28

Danke für die schnelle Antwort. Dadurch ergibt sich sleepiness noch eine Frage! Trifft all dies auch zu wenn das gemeinensamme Kind bei mir leben würde? Also die Mutter und mein stieg Kind zusammen und ich mit der gemeinsamen. Ich denke für die Mutter ändert sich da nicht aber vielleicht für das Stiefkind (9) Jahre alt. Ebenfalls seit einem Jahr hier und besucht die Grundschule 3. klasse

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.08.2019 | 06:14

Das ist etwas komplizierter und hängt von den Staatsangehörigkeiten von Ihnen und dem Kind ab. Wenn Sie deutscher Staatsbürger sein sollten, so hängt die Frage des Aufenthalts der Mutter davon ab, ob eine familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Kind besteht, also das Sorgerecht für das Kind ausgeübt wird, obwohl das Kind nicht bei ihr lebt. Im Streitfall wäre dies nachzuweisen (Tagebuch Umgang, Fotos Aktivitäten mit dem Kind, Nachweis Arztbesuch etc.)

Anders wenn entweder Sie oder das Kind eine andere Staatsangehörigkeit besitzen.

ANTWORT VON

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