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Scheidung und nachehelicher Unterhalt bei Studium der Ehefrau

| 20.06.2019 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
Meine Frau und ich sind seit 2009 verheiratet und haben keine Kinder. 2015 hat sie ihren Beruf aufgegeben (Kffr. für Tourismus und Freizeit), für welchen sie auch eine Berufsausbildung absolviert hat (vor der Ehe), um ein Studium (Lehramt) zu beginnen. Zusätzlich mussten wir 2 Wohnungen unterhalten, da der Studienort in Wuppertal war und meine Arbeit in Niedersachsen war. Da wir unseren Lebensmittelpunkt in Wuppertal errichten wollten, kauften wir 2017 eine Wohnung. Anfang 2019 kam dann die Trennung.
Sie bleibt in der Wohnung wohnen und möchte diese selber tragen. Die Wohnung kostet ca. 600€ für die Kredite, mit Hausgeld und Versorgern sind die Kosten ca. 1200€. Sie hat dann durch Untervermietung und Nebenjobs ca. 1350€ Netto zur Verfügung und wird weiterstudieren. Das Studium wird voraussichtlich noch 3 Jahre dauern. Ich verdiene nach der Scheidung in Steuerklasse 1 dann ca. 3400€ netto, habe eine Arbeitsstrecke von 60km (einfache Strecke) und bin privat versichert (ca. 170€/monat).
Frage: Steht ihr Unterhalt von mir zu? Wenn ja, wie lange und wie viel?

Vielen Dank!

20.06.2019 | 17:15

Antwort

von


(2373)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihrer Darstellung hat Ihre Frau im Jahre 2015 während der bestehenden Ehe aufgrund eines gemeinsamen Entschlusses Ihre Tätigkeit aufgegeben und das Studium begonnen.

Da es sich hierbei um einen gemeinsamen Entschluss während der Ehe gehandelt hast, ist dieses auch als eheprägend anzusehen.

Es wird daher bis zur Beendigung des Studiums die Unterhaltspflicht bestehen.
Voraussetzung ist aber, dass Ihre Frau das Studium ernsthaft betreibt. Sollten Sie hieran Zweifel haben, ist Ihre Frau verpflichtet, Ihnen auch Leistungsnachweise vorzulegen.

Für die Höhe eines Unterhaltsanspruches ist zunächst von Ihrem Nettoeinkommen auszugehen.

Dieses sollte auf jeden Fall anhand konkreter Einkommensnachweise geprüft werden. Ich lege zunächst Ihre Zahlen zugrunde.

Danach ist von Ihrem genannten Einkommen zunächst der monatliche Beitrag für die Krankenversicherung in Abzug zu bringen.

Weiter sind berufsbedingte Aufwendungen zu berücksichtigen, die in Ihrem Fall durch die täglich anfallenden PKW-Kosten entstehen.

Diese werden für die ersten gefahrenen 60 Kilometer mit pauschal 30 Cent abgegolten und ab dem 61. Kilometer mit 20 Cent.

Täglich ergibt sich danach ein Betrag in Höhe von 30,00 € aufgrund dieser Pauschale.

Bezugnehmend auf die Gesamtarbeitstage wird hier ein monatlicher Betrag in Höhe von 550,00 DM bei der Gesamtfahrstrecke von 120 Kilometern pro Tag in Betracht kommen.

Es verbleibt dann ein Nettoeinkommen in Höhe von 2.680,00 €.

Eigene Einkünfte der Ehefrau sind zu berücksichtigen.

Sie teilen diese mit 1.350,00 € mit. Ihre Darstellung habe ich so verstanden, dass Ihrer Frau 1.350,00 € netto zur Verfügung stehen.

Diesen Betrag könnte noch ein Wohnwert hinzugerechnet werden.

Dazu müsste dann aber die Miete für die bewohnte Wohnung bekannt sein. Während der Trennungszeit könnten dann noch die Abzüge für den Kredit gegengesetzt werden.

Sollte sich dieses aufheben, würde sich allein nach Ihren Darstellungen ein Unterhaltsbetrag in Höhe von zirka 500,00 € ergeben.

Ich möchte Ihnen aber dringend anraten, eine konkrete Rechnung anhand sämtlicher Unterlagen vornehmen zu lassen.

Gerne können Sie sich mit unserem Büro in Verbindung setzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 22.06.2019 | 16:00

Vielen Dank für die Antwort,
da schließt sich mir natürlich noch die Frage an, ob die Unterhaltspflicht nur für das Studium besteht oder ob ich auch das anschließende Referendariat weiter finanzieren müsste?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.06.2019 | 16:29

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Unterhaltspflicht für das Referendariat kann ich derzeit nicht erkennen. Die Frau wird dann über weitere Einkünfte verfügen. Neben der Untervermietung wird Sie dann ihren Unterhalt selber tragen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 22.06.2019 | 16:16

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