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Scheidung und gemeinsame Immobilie

22.02.2020 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:19

Mein Mann und ich wollen uns trennen und er möchte ausziehen, sobald er eine Wohnung gefunden hat.
Nun haben wir letztes Jahr eine Wohnung gekauft, die voll finanziert wurde und wir beide auch im Grundbuch eingetragen wurden, d.h. sie ist natürlich auch noch voll mit Schulden,
Mein Mann möchte mir seinen Anteil übertragen, da ich mit unserem gemeinsamen Sohn hier wohnen bleiben möchte und demnach auch alleine die Raten weiter zahlen werde.
Kann er mir seine Anteile übertragen ohne steuerliche Nachteile und wie muss dies schriftlich erfolgen? Und kann er auf einen Zugewinnausgleich verzichten, da er diesen aufgrund unseres Sohnes nicht haben möchte? Gibt es diesen im Falle einer voll belasteten Wohnung überhaupt?
Sollte die Bank einer Umschreibung auf mich alleine nicht zustimmen, kann man eine Vereinbarung treffen, dass er seinen eigentumsanteil trotzdem auf mich überträgt und dann trotzdem im Grundbuch steht?

22.02.2020 | 22:31

Antwort

von


(2461)
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26135 Oldenburg
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Sehr geehrte Ratsuchende,


solange die Scheidung die Ursache für den Eigentümerwechsel ist, fällt keine Grunderwerbsteuer an.


Die Übertragung bedarf der notariellen Beurkundung, sodass Sie und Ihr Mann einen Notar damit beauftragen müssen.


Der Zugewinnausgleich findet nur auf Antrag einer Partei statt. Verzichten also beide Parteien, muss gar nichts gemacht werden.


Davon zu unterscheiden ist aber die vertragliche Schuldentragungspflicht bei der Bank.

Stimmt diese einer Schuldentlassung nicht zu, bleiben BEIDE gegenüber der Bank auch dann Schuldner, wenn nur noch eine Partei als Eigentümer im Grundbuch steht.

Insoweit muss dann die andere Partei intern von allen Verpflichtungen freigestellt werden; das ist im Rahmen einer Vereinbarung, die auch notariell beurkundet werden solle (aber nicht muss), möglich und auch durchaus üblich.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 23.02.2020 | 07:06

Hallo Herr Bohle,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Um das Grundbuch anzupassen benötige ich einen neuen Kaufvertrag oder reicht das im Rahmen einer Folgevereinbarung und in der dort vereinbarten Eigentumsübertragung ?

Und die Bank muss jedoch mit der Änderung im Grundbuch nicht einverstanden sein oder?

Vielen Dank
Freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.02.2020 | 11:19

Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie benötigen zwar keinen Kaufvertrag; aber die Eigentumsübertragung muss notariell beurkundet werden, d.h. Sie und Ihr Mann müssen sich mit einem Notar in Verbindung setzen.


Die Grundbuchumtragung erfolgt dann unabhängig von der Zustimmung der Bank. Die Ännderung kann dann auch ohne Zustimmung der Bank erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

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